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Der 14.Februar, Namenstag des heiligen Valentin
- an diesem Tag halten nach mittelalterlicher Vorstellung die Vögel
Hochzeit. |
| Geoffrey Chaucer (um 1340 in London
geboren), ein englischer Dichter des 14.Jahrhunderts (bekannt durch die
Canterbury Tales), verfasste um 1380 ein Gedicht mit hundert! Strophen,
das er Parlament der Vögel nannte.
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Das Gedicht beginnt damit, dass der Dichter über das Wesen der Liebe
nachdenkt, aber zu keinem rechten Ergebnis kommt. Plötzlich steht
er vor dem Eingang zu einem Liebesgarten. Er betritt den geheimnisvollen
Garten und wird dort von einer Szene gefesselt: Göttin Natur thront
auf einem Blumenhügel und hat unzählige Vögel um sich versammelt.
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»Denn Feiertag Sankt Valentin
war's eben,
An dem zur Gattenwahl nach diesem Ort
Sich alle Vögel, die man kennt, begeben.«
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| Auch in Frankreich war der Tag zu dieser Zeit bekannt. Am Abend des 13.Februar
oder am Valentinstag selbst wählten sich die unverheirateten jungen
Männer eine Valentine, indem jeder aus einem Gefäß einen
Loszettel zog, auf dem der Name einer ledigen Dame stand. Mit dieser durfte
der Herr sich dann für ein Jahr freundschaftlich verbinden. |
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Aber was hat das alles mit dem heiligen Valentin
zu tun?
Wer war dieser Valentin überhaupt?
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Er soll Bischof von Terni gewesen sein, der gegen den strengen Befehl
von Marcus Aurelius Claudius Goticus (römischer Kaiser von 268 bis
270) junge Liebespaare christlich getraut habe. Das soll den Kaiser so gestört
haben, weil es die jungen Männer angeblich davon abhielt, in den Kriegsdienst
einzutreten, dass er den Bischof zu Tode foltern ließ. |
| Eine andere Legende (weniger grausam) erzählt, ein Priester
namens Valentin habe sich, als er wegen seines christlichen Glaubens im
Gefängnis saß, in die blinde Tochter des Wärters verliebt
und ihr Liebesgedichte vorgelesen, die er für sie verfasst hatte. Dies
sei der Anfang der Valentinsbriefchen gewesen. |
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Wie dem auch sei, ein anderer berühmter Engländer, Charles
Lamb (1775 bis 1834), schrieb über den Valentinstag es
sei »der Tag der bezaubernden kleinen Botschaften,
unter deren Last der Postbote schier zusammenbricht«.
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So ist es und soll es sein - auch bei uns in der RSL... |
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