Valentinstag 2004

Schuljahr 2003/2004

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Der 14.Februar, Namenstag des heiligen Valentin - an diesem Tag halten nach mittelalterlicher Vorstellung die Vögel Hochzeit.
Geoffrey Chaucer (um 1340 in London geboren), ein englischer Dichter des 14.Jahrhunderts (bekannt durch die Canterbury Tales), verfasste um 1380 ein Gedicht mit hundert! Strophen, das er Parlament der Vögel nannte.

Das Gedicht beginnt damit, dass der Dichter über das Wesen der Liebe nachdenkt, aber zu keinem rechten Ergebnis kommt. Plötzlich steht er vor dem Eingang zu einem Liebesgarten. Er betritt den geheimnisvollen Garten und wird dort von einer Szene gefesselt: Göttin Natur thront auf einem Blumenhügel und hat unzählige Vögel um sich versammelt.

»Denn Feiertag Sankt Valentin war's eben,
An dem zur Gattenwahl nach diesem Ort
Sich alle Vögel, die man kennt, begeben.«
Auch in Frankreich war der Tag zu dieser Zeit bekannt. Am Abend des 13.Februar oder am Valentinstag selbst wählten sich die unverheirateten jungen Männer eine Valentine, indem jeder aus einem Gefäß einen Loszettel zog, auf dem der Name einer ledigen Dame stand. Mit dieser durfte der Herr sich dann für ein Jahr freundschaftlich verbinden.

Aber was hat das alles mit dem heiligen Valentin zu tun?

Wer war dieser Valentin überhaupt?

Er soll Bischof von Terni gewesen sein, der gegen den strengen Befehl von Marcus Aurelius Claudius Goticus (römischer Kaiser von 268 bis 270) junge Liebespaare christlich getraut habe. Das soll den Kaiser so gestört haben, weil es die jungen Männer angeblich davon abhielt, in den Kriegsdienst einzutreten, dass er den Bischof zu Tode foltern ließ.
Eine andere Legende (weniger grausam) erzählt, ein Priester namens Valentin habe sich, als er wegen seines christlichen Glaubens im Gefängnis saß, in die blinde Tochter des Wärters verliebt und ihr Liebesgedichte vorgelesen, die er für sie verfasst hatte. Dies sei der Anfang der Valentinsbriefchen gewesen.

Wie dem auch sei, ein anderer berühmter Engländer, Charles Lamb (1775 bis 1834), schrieb über den Valentinstag es sei »der Tag der bezaubernden kleinen Botschaften, unter deren Last der Postbote schier zusammenbricht«.

So ist es und soll es sein - auch bei uns in der RSL...

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