Friedensveranstaltung der SMV

Schuljahr 2002/2003

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>> Kann man in
einer Welt wie dieser
optimistisch sein?
Nein, ich glaube nicht.
Sicher, ich könnte sagen,
es geht mir großartig,
warum soll ich mir
Gedanken machen über
die Welt? Aber nein.
Tut mir Leid. Ich mache
mir Sorgen<<
José Saramago

Nobelpreis für Literatur 1998

Montag, 24.März 2003
fünfter Tag des Krieges.
Wut
Trauer

Verzweiflung

über den nicht verhinderten Krieg im Irak.

 

Viele Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf der SMV, sich nach Unterrichtsende auf dem Pausenhof der Realschule zu versammeln, um ein Zeichen gegen Gewalt und für den Frieden zu setzten.

Ihr Mitgefühl für die Opfer und ihre eigene Angst drückten die Schülerinnen und Schüler mit Gebeten, Gedichten und Liedern eindrucksvoll aus.

 

Gebet

Lieber Vater, Du weißt, was bei jedem Einzelnen im Innern vorgehen, wenn er auf die Ereignisse blickt, die im Irak passieren.
Ich möchte Dich für die Menschen dort bitten, begegnen Du ihnen und schenke ihnen Hoffnung und Kraft dies durchzustehen, schenke denen Trost, die schon Opfer geworden sind oder Familienmitglieder verloren haben.
Ich möchte dich um Erkenntnis bitten, lass G. W. erkennen, was er dort anrichtet, wie viel Leid er anrichtet mit diesen Waffen, die er einsetzt in diesem unnötigen Krieg.
Segne du die Menschen, die gegen einen Krieg waren und jetzt erst recht dagegen kämpfen.
Bitte mach, dass der Krieg aufhört und es nicht noch mehr Verletzte und Tote gibt.
Ich weiß genau, dass du die Macht hast, dies zum Guten zu wenden.

Amen

Auch die Kleidung diente der Demonstration: viele trugen weiß, die Farbe des Friedens.

 

Die zahlreich mitgebrachten Transparente und selbstgestalteten
T-Shirts waren ein dringender Appell, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.


Mit einer Schweigeminute endete die friedliche Antikriegsdemonstration, die durch ihre bedrückende Atmosphäre die Teilnehmer trotz des frühlingshaften Wetters frösteln ließ.(Hr)

 

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