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- Hinfahrt
- In der Ausbildungshütte mit Herr Ritter
- Die Ausbildungswerkstatt
- Die Elektromechanik
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Hinfahrt
Unser Tag im KIT Campus Nord begann mit der Fahrt dort hin. Dennis Swietliks Mutter war so nett und fuhr Konstantin, Michael, Dennis und mich direkt an den Treffpunkt im Forschungszentrum. Wir waren neben den drei 10.-Klässlern, die wegen ihrer FÜK dabei waren, die ersten unserer Technik-Gruppe. Nach und nach trafen auch die anderen und Herr Eggert ein, dann wurden wir auch schon von zwei netten Auszubildenden abgeholt und zu einer Art Baracke geführt, in der die Ausbildung stattfindet. Drinnen erwartete uns auch schon der mir von meinem Praktikum bereits bekannte Herr Ritter. |
In der Ausbildungshütte mit Herr Ritter
Die ersten Eindrücke als wir in die Hütte eintraten waren beeindruckend. Auf den ersten Blick habe ich persönlich gar nicht verstanden, was da alles herumstand. Das hat sich aber geändert, da wir nämlich gleich an einem großen Tisch Platz nehmen durften und Herr Ritter uns einen einstündigen Vortrag über Robotik servierte. Das war für mich ziemlich erstaunlich und interessant, wie die verschiedenen Arten von Robotern aufgebaut sind und funktionieren. Wir bekamen unterschiedliche Schaubilder zu sehen, die uns halfen zu verstehen. Mittlerweile sind die Roboter in ihrer Geschwindigkeit, ihrer Sensortechnik und in ihrem Gefühl optimiert worden. In einem Video konnten wir auch versuchen uns die Technik und die Leistung eines Roboters näher zu bringen. Es ist sehr erstaunlich, was diese Supermaschinen alles auf Lager haben. Der Kostenpunkt eines solchen Industrieroboters liegt bei ca. 60.000 € bis 80.000 €.
Zusätzlich führte uns Herr Ritter einen Mechanismus in Form eines selbstgebauten Menschen mit beweglichen Beingelenken vor, der auf einem Fahrrad sitzt und kräftig in die Pedale tritt, wenn Strom fließt. Oder eine Flöte, die durch einzelne Ventile an den jeweiligen Luftlöchern bedient wird und eine coole Melodie spielt. |
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Die Ausbildungswerkstatt
Nun machten wir uns auf den Weg in die Ausbildungswerkstatt, in der auch Herr Ritter und die Auszubildenden arbeiten. Diese ist ziemlich groß, es gab sehr viele Werktische und Maschinen, die mit Tastaturen und Monitoren programmiert werden konnten. Doch eine wirkliche Augenweide war die Maschine, mit der man einen Tischtennisball gewinnen konnte. Zuerst musste man zwei Knöpfe gleichzeitig drücken, damit ein Ball in die Maschine befördert wird. Nun ist Zielgenauigkeit gefragt: Man muss mithilfe eines Laserpointers und einer Mini-Luftdruckpistole in ein Netz schießen. Hat man getroffen rollt der Ball weiter und ein Roboterarm schnappt ihn sich und bringt ihn auf eine Art Transfersystem, welches den Ball in unsere Richtung zurückbrachte. Nun sorgte ein Luftzug dafür, dass der Ball durch ein Loch an der Plastikdecke heraussprang und wir ihn auffangen konnten. Neben der „Kanone“, die wir selbst bedienen mussten, war natürlich alles automatisch gesteuert. |
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Die Elektromechanik
Als letzten Punkt für heute waren wir bei Herr Hoffmann von der Elektromechanik angemeldet. Als erstes erklärte uns Herr Hoffmann, was wir uns unter dieser Bezeichnung Elektromechanik eigentlich vorstellen könnten. Dazu hat auch er eine kleine Power-Point Präsentation gehalten. Eine kleine Vorführung bekamen wir auch hier, indem uns die Azubis ein kleines selbstgebautes Auto, das mithilfe von Dunkel- und Helligkeitssensoren an einer schwarzen Linie entlangfährt, demonstrierten. Danach war es unsere Aufgabe, dieses Auto aus einem Bausatz, den wir zur Verfügung gestellt bekamen, selbst zu bauen. Wenn ich ehrlich bin ging das bei unserer Gruppe ziemlich flott, wir luden dann noch das Programm auf das Auto, damit es weiß, was es überhaupt zu tun hat. Beim ersten Versuch glückte das Experiment auch sofort und es tuckerten nun vier Autos auf der schwarzen Linie herum. Das Auto der Azubis hatte aber eine Funktion mehr als unsere: Es konnte sogar anhalten und in die andere Richtung fahren, wenn es auf ein Hindernis stößt. |
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Das einzige, was mich ein wenig gestört hat war mein Konzentrationsvermögen, das nach solch einem Tag voller Eindrücke doch ziemlich abgeschwächt wurde.
Dennis Herzog (9c)
Photos: Herr Eggert
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