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Fotoquelle: http://www.flickr.com, Dieter Goerke |
Einen Valentinsabend der ganz besonderen Art............
erlebten die zahlreich erschienenen Papas und Mamas, Omas und Opas, Geschwister und Freunde der Kinder der Klasse 5c, die mit großer Freude und Spiellust gekonnt Szenen von und nach Karl Valentin spielten.
Einladung und Programmhinweis wurden im ITG-Unterricht entworfen und machten die Zuschauer gespannt auf das, was folgen würde.
Und das war sehr unterhaltsam!!

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(Die von den Schülern erstellte Einladung enthielt Fotos von Karl Valentin und Liesel Karlstadt zu deren Veröffentlichung uns leider die Rechte fehlen.)
Karl Valentin
Karl Valentin wurde am 4.6.1882 in München geboren und ist am 9.2.1948 in Planegg gestorben.
Mit bürgerlichem Namen hieß er Valentin Ludwig Fey.
Valentin besuchte die Schule, die er als "siebenjährige Zuchthausstrafe" erlebte.
Der 15jährige Valentin absolviert eine Schreinerlehre beim Tischlermeister Hallhuber in München-Haidhausen.
Später besuchte Valentin die Varietéschule für Komiker.
Erste Erfolge feierte er auf der Volkssängerbühne des "Frankfurter Hofs" in der Schillerstraße in München.
Seine Partnerin war Liesel Karlstadt. Ihr richtiger Name war Elisabeth Wellano.
Bekannte Stücke heißen:
- Die Orchesterprobe
- Der Zithervirtuose (1934)
- Der Firmling
Karl Valentins Komik besteht besonders in seiner irrwitzigen Wortspielerei, die seine Filmpartnerin oft genug bis zum Wahnsinn treibt.
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So kann zum Beispiel ein Jockey die Nortruth „Beim Derby“ nicht reiten, weil er ausgerechnet an einer bestimmten Stelle ein Furunkel hat.
Rennstallbesitzer und Trainer sind verzweifelt.
Da soll halt Karl Valentin als Stallbursche einspringen, obwohl dieser noch nie einen Gaul geritten hat, was aber nichts ausmachte, denn, so der Rennstallbesitzer, ein Gaul rennt ja ganz von alleine.
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Ganz verrückt macht der Herr Mayer den Bäckermeister Lang, weil er von diesem ein „B“ gebacken habe will: 10cm hoch, 20cm breit und mit Zuckerguss.
Alles was er backt ist jedoch nicht recht. Mal ist es ein deutsches B, mal ein lateinisches, mal ein kleines mal ein großes B.
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| Der Bäcker steht kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Endlich ist der Buchstabe richtig. Als der Bäcker fragt, ob er das „B“ in Watte vorsichtig einpacken soll, antwortet der Herr Mayer: „Das ist nicht nötig, ich ess den Buchstaben gleich!“ |
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In der Szene „Beim Zahnarzt“ kann der Herr Huber nicht begreifen, dass einem ein hohler Zahn so weh tun kann, wo in einem hohlen Zahn doch nichts drin ist.
Und ein Nichts kann doch nicht weh tun!
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Die Schneebrille aufsetzten muss „Der Radfahrer“ Herr Wrdlbrmpfd , weil ihn die Weisheit des Polizisten blendet.
Der regt sich furchtbar über den saudummen Namen auf.
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Am Ende des Disputs fragt der Herr Wrdlbrmpfd den Polizisten, ob er seiner Schwester einen Gruß von ihm ausrichten soll. Der Polizist sagt: „Ich kenne ihre Schwester doch gar nicht. Wie heißt Ihre Schwester denn?“ Darauf der Radfahrer: „ Die heißt auch Wrdlbrmpfd.
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„Die heiße Suppe“, die für den Herrn Gemahl nicht genießbar ist, führt zu einem handfesten Ehestreit.
Er will eine Suppe, wie sie sein soll: nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Nichts ist ihm recht, so dass die Frau wütend sagt: „Ich lauf noch auf und davon!“, worauf er antwortet: „ Auf brauchst du nicht zu laufen, nur davon!“
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„Im Zoologischen Garten“ erfährt der Zuschauer einiges über die Tiere: Das Nashorn heißt Nashorn, weil es auf der Nase ein Horn hat. Logischerweise müsst dann doch der Elefant Rüsselkopf heißen, weil er einen Rüssel am Kopf hat.
Auch dass sibirische Wölfe unheimlich heulen scheint logisch zu sein, denn das sind ja auch unheimliche Raubtiere. Es würde sich wirklich dumm anhören, wenn diese zwitschern würden.
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Insgesamt wurden von den 28 Kindern 13 Szenen gespielt, die alle mit viel Beifall bedacht wurden.
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In der Pause konnten sich alle an dem von den Eltern bereitgestellten kalten Büfett mit Fingerfood für die nächste Runde stärken.
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Am Ende gab es einen großen Schlussapplaus für die tollen Schauspieler!

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Die Kinder waren mit so viel Schwung und Begeisterung bei der Sache, dass die aufnehmenden Kameras bei all den schnellen Bewegungen schwer gefordert waren!
D. Braun
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