Umfrage der Klasse 10a zur Computer-Internet-Nutzung

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Schuljahr 2008/2009

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Computersucht bei Schülern der RSL?

Die Deutschprüfung wirft ihre Schatten voraus!
Eines der Prüfungsthemen lautet: „Leben in Beziehungen – Wie gehen wir in Schule und Freizeit miteinander um?“

Fast alle Schüler in Deutschland und natürlich an unserer Schule, nennen als ihre intensivste Freizeitaktivität die Computer- und Internetnutzung.

Wir wollen es genauer wissen!

Wir, die Klasse 10a, stellten einen Fragebogen zusammen und starteten eine Umfrage in Klassenstufe 6-10.
Wir hofften auf eine ehrliche Beantwortung der Fragen. Im Vorfeld dieser Befragung hat sich die 10a gemeinsam mit Herrn Hengst, dem Klassenlehrer, bereits Gedanken gemacht, ob viele jetzt schon süchtig sind. Auch die Folgen und mögliche Maßnahmen haben uns beschäftigt.
Die Auswertung wurde in der Klasse vorgenommen und auch die Computer-AG der RSL beteiligte sich daran.
Mit einer gewissen Neugier erwarteten wir die Ergebnisse der Umfrage.

Die Antworten der 6. Klasse haben uns überrascht: Man könnte meinen, ein Stück „Heile Welt“ vor sich zu haben. Eltern setzen Grenzen, die Hälfte der Jungs haben einen PC im Zimmer. Und die meisten sitzen laut Umfrage nicht länger als 1h vor dem PC!?

Die Angaben der siebten Klassen zeigen eine zunehmende Tendenz der Internet-Nutzung. 2-3h pro Tag scheinen üblich zu sein, nur wenige sitzen mehr als 4h vor der „Kiste“. Ein Viertel der Eltern setzt den Kids keine Grenzen, eine Sucht-Abhängigkeit ist wohl nicht vorhanden.

In der achten Klassenstufe sind nahezu alle mit einem Computer im eigenen Zimmer ausgestattet. Ob die Angaben stimmen, die eine Benutzungsdauer von max. 1-2h pro Tag feststellen erscheint bei der Frequentierung des Schüler-Verzeichnisses (SVZ) durchaus fraglich. Schulisch Arbeiten ist recht gering, spielen und chatten dominieren. Viele, hauptsächlich die Jungs können sich ihre Freizeit ohne Computer nicht mehr vorstellen.

Die Ergebnisse der neunten Klasse lassen erkennen, dass die Eltern bei der Computernutzung keine große Rolle mehr spielen. Sind sie etwa überfordert? Die Zeitspanne ist größer als in Klasse 8, Ego-Shooter und Spiele ab 18 sind sehr beliebt.

Unsere ältesten Schüler haben doch wohl die Prüfungen im Hinterkopf und nutzen das Internet schulisch. Wird auch die Vernunft größer? Offensichtlich setzen Eltern mehr Grenzen als in Klasse 9, da sie wissen welchen Stellenwert heute Zeugnisse haben.

Die Klasse 10a hat auch Möglichkeiten gesammelt um der Suchtgefahr vorzubeugen, um schulisch nicht zu sehr abzusinken:

  • Selbstbesinnung
  • Mehr sportliche Aktivitäten
  • In einen Verein eintreten
  • Persönliche Kontakte pflegen, nicht nur virtuell
  • Familien Computer statt nur einen eigenen

Ergebnis in Stufe 6

Ergebnis in Stufe 7

Ergebnis in Stufe 8

Ergebnis in Stufe 9

Ergebnis in Stufe 10

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