Hochseil- und Klettergarten der AWO

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Schuljahr 2008/2009

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Als wir im Landschulheim Durlach ankamen, wurden wir sehr freundlich empfangen.

Wir luden die schweren Taschen und Zelte aus den Autos und durften gleich mit dem Aufbauen der Zelte beginnen.

Als alle mühsam die Zelte aufgebaut hatten, ging es nach zehn Minuten mit dem Programm der AWO los. Die 32 Kinder der Klasse 6d wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging in den Wald und musste dann gemeinsam blind den Weg wieder zurückfinden. Das haben eigentlich beide Gruppen gut gemeistert. In der Zeit, in der die anderen durch den Wald irrten, sollte die andere Gruppe mit einem großen "A" aus Holz und Seilen ein Tor schießen. Eine Person stand im "A" und die anderen mussten das "A" mit den Seilen aufrecht bis zu dem Ball befördern.

Danach durften alle machen, was sie wollten. Viele ruhten sich in ihren Zelten aus. Andere genossen die warme Sonne.

Nach einer Stunde wurden gegen 16 Uhr wieder alle zusammen gerufen. Jetzt wurde es ernst: Wir gingen in die Höhe!

Die ganze Klasse wurde in drei gleich große Gruppen aufgeteilt und diese Gruppen gingen zum Kletterturm. Jeweils drei Personen durften durch die anderen Personen mit Seilen gesichert gleichzeitig den sieben Meter hohen Turm besteigen.

Es dauerte nicht lange und sogar die, die Höhenangst hatten, konnten diese bezwingen. Viele aus den drei Gruppen kamen bis ganz oben zum Gipfel des Turmes.

Als alle drei Gruppen fertig waren, gab es zwei Minuten Trinkpause und jeder durfte sich kurz ausruhen.

Dann gab es noch einen Hochseilgarten, wo wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.

Die eine Gruppe musste, gesichert von den AWO Betreuern, über eine Wackeltreppe bis zu dem anderen Baum, während die andere Gruppe noch mal in Jungen und Mädchen getrennt wurde.

Oben zwischen zwei Bäumen lag ein 15 cm dicker Baumstamm, an dem ein Junge an einem Mädchen in einer Höhe von fünf Metern vorbei laufen musste.

Da gab es lustige Varianten, wie dies manche angestellt haben.

Abends wurde dann noch an einem großen Grill gegrillt und jeder hatte noch viel Spaß. Am späten Abend nach dem Essen spielten wir noch Spiele und gingen gegen 23 Uhr ins Bett. Aber viele Zelte waren noch lange beleuchtet und Frau Braun musste ein Zelt noch ein paar Mal ermahnen.

Am nächsten Morgen gegen acht Uhr gab es ein verschlafenes Frühstück. Dann bauten wir die Zelte ab und verstauten alles. Wir wurden noch mal alle in zwei Gruppen aufgeteilt und die eine Gruppe musste alle 16 Kinder auf einer großen Wippe zehn Sekunden lang ausbalancieren.

Die andere Gruppe musste in 20 Minuten alle 16 Kinder durch ein Netz befördern, ohne die Seile zu berühren. Das Netz war zwischen zwei Bäumen gespannt, das oberste Loch war 1,70 Meter hoch. Die zweite Gruppe hatte alle bis auf zwei Personen hindurch bekommen. Dort an dieser Übung war Teamwork angesagt.

Gegen Ende des Landschulheims musste die eine Gruppe erst wieder getrennt werden, jeder sollte sich einen Partner aussuchen und musste dann an seinem Partner in einer Höhe von fünf Metern auf einem dünnen Stahlseil an seinem Partner vorbei gehen. Man durfte sich nur an fünf Lianen festhalten. Danach wurde gewechselt, die Paare blieben zusammen und mussten dann zu zweit mit Hilfe einer Schlaufe eine Treppe, die in der Luft hing, in sechs Minuten besteigen. Das haben nur zwei Paare geschafft, denn es war keine normale Treppe, sondern die Sprossen aus Holz lagen ca. 1,5 Metern auseinander. So langsam mussten wir gehen und verabschiedeten uns bei den sehr netten AWO Betreuern Durlachs.

Bericht von Daniel

 

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