| Einige Zahlen und Fakten zum Olympiastadion Berlin, die uns die Führerin erzählt:
Bauzeit 1934-36
Am 1. August 1936 wurden die XI. Olympischen Sommerspiele im Berliner Olympiastadion eröffnet und mit einer großen Abschlussveranstaltung am 16. August 1936 beendet. Die SA hatte Anweisungen, zwischen dem 30. Juni und dem 1. September 1936
jegliche antisemitischen Übergriffe zu unterlassen. Somit konnten die Spiele vor einer scheinbar unbelasteten Kulisse stattfinden.
Umbau 2000, nach und nach erfolgte die Sanierung des maroden Bauwerks. Im Sommer 2004 wurde das Stadion an die neue Betreibergesellschaft übergeben und am 31. Juli mit einer großen Eröffnungsfeier eingeweiht. Fertigstellung zum 31.12.2004. Die Wettkampffläche wurde abgesenkt. Bei den Umbauarbeiten konnten etwa 70 Prozent der historischen Bausubstanz erhalten werden. Kennzeichen des umgebauten Olympiastadions ist das neue Dach mit Flutlichtbeleuchtung und eine blaue Tartanbahn (auf Wunsch und Kosten des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC in dessen Vereinsfarben).
Jetzige Kapazität 74.064 (ursprünglich 100 000 mit Stehplätzen)
Während des Rundganges sehen wir die VIP-Logen mit ungestörtem Blick auf den Rasen, sitzen auf den Bänken, auf denen die Deutsche Nationalmannschaft beim Viertelfinale der WM 2006 den Worten ihres Trainers Klinsmann lauschte. Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 fanden im Stadion vier Vorrundenpartien, das Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien und das Finale zwischen Italien und Frankreich statt.
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