Berliner Unterwelten e.V.: Von der neuen Reichskanzlei zum Führerbunker - Ein oberirdischer Stadtrundgang auf den Spuren des 3. Reiches.
Wie viele Berlin-Besucher möchten auch wir wissen: „Wo eigentlich genau lag der Führerbunker?“ Oberirdisch erinnert heutzutage kaum noch etwas an die einstige Machtzentrale des Dritten Reiches. Mit Hitlers Selbstmord in seinem Bunker am 30. April 1945 war der Zweite Weltkrieg zu Ende. Von dieser Stelle aus wurde der Vernichtungskrieg teilweise vorbereitet. Die Spurensuche führt von den angeblich letzten Überbleibseln der Marmorgalerie der Neuen Reichskanzlei vorbei an den Resten ehemaliger NS-Ministerien und endet auf dem Gelände des Führerbunkers, dessen Reste 1988 zugeschüttet wurden und heute als Parkplatz dienen. Außerdem wird uns erklärt, was mit den Grundstücken bis zur Wiedervereinigung und danach gemacht wurde und auch auf die noch im Boden erhaltenen Spuren, z.B. den so genannte Fahrerbunker, wird hingewiesen.
Zum Abschluß der Tour besuchen wir die Ausstellung „Mythos Germania – Schatten und Spuren der Reichshauptstadt“. Spätestens jetzt wird uns der Größenwahn deutlich angesichts des Größenvergleichs von Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude mit der geplanten "Großen Halle". Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir hier keine Fotos der Ausstellung veröffentlichen.
Die Ausstellung befindet sich gleich neben dem Holocaust-Mahnmal, dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins.
Kompetent geführt werden wir von Jürgen Wedemeyer vom Verein Berliner Unterwelten, dessen Mitglieder auch Fachberater für den Film „Der Untergang“waren.
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