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| Berlin-Fahrt 10a, 15.9. bis 19.9.2008
Dienstag, 16.09.08
Stadtrundfahrt
Mittagessen
Deutscher Bundestag mit Plenardebatte
Diskussion mit dem SPD-Abgeordneten Tauss, Besichtigung der Reichstagskuppel
Disco D-Light ...
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| Die dreistündige Fahrt führt uns durch die verschiedensten Stadtteile von Berlin. Die Stadt Berlin ist erst ungefähr 750 Jahre alt, hat sich in dieser Zeit jedoch zu einer Großstadt mit ca. 3,5 Millionen Einwohnern entwickelt. 1920 schloss sich Berlin mit 7 umliegenden Städten, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken zusammen und erreichte so etwa die heutige Ausdehnung. Jeder Bezirk hat einiges von seiner ursprünglichen Eigenart bewahren können.
Nach dem Fall der Mauer 1989 veränderte sich Berlin in rasantem Tempo. Die Zusammenführung der beiden lange Zeit getrennten Stadtteile Ost- und Westberlin gelang überraschend schnell. Verkehrsverbindungen wurden wieder eingerichtet, zerstörte historische Gebäude wurden renoviert, ein neues Stadtzentrum entstand an der Stelle des ehemaligen Todesstreifens zwischen den Mauern. Berlin wurde zur größten Baustelle der Welt.
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| Der Palast der Republik - bei seiner Entstehung das modernste Kulturgebäude Europas (am 23. April 1976 nach 32-monatiger Bauzeit feierlich eröffnet) wird seit Februar 2006 wegen Asbestbelastung schrittweise abgerissen. |
Die Siegessäule auf dem Großen Stern inmitten des Großen Tiergartens erinnert an die siegreichen Waffengänge Preußens gegen Dänemark 1864, 1866 gegen Österreich und gegen Frankreich 1870/1871. 1938/1939 wurde die Säule vom Platz der Republik auf ihren heutigen Standort verschoben. |
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Die Mauer in der Mühlenstraße, zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree, ist 1 km lang und ist das längste erhaltene Stück Mauer in Berlin. Zu DDR-Zeiten war die Mauer grau und weiß. Berühren durfte man die Mauer nicht, Grenzsoldaten passten auf, dass man der Mauer nicht zu nah kam.
Nach der Öffnung der Grenze begannen Künstler aus aller Welt, die Mauer zu bemalen. Es entstand die East-Side-Gallery, die längste Open-Air-Gallerie der Welt.
Die wenigsten Bilder haben die letzten Jahre überlebt, Witterungseinflüsse und Graffiti schädigen die East Side Gallery. Die Stadt Berlin investiert kein Geld und hat kein großes Interesse, die Mauer zu erhalten.
Obwohl unter Denkmalschutz stehend, ist die Zukunft dieses Mauerabschnittes ungewiss.
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| In den 1990er-Jahren entwickelte sich in der Berliner Politik eine Diskussion darüber, wie der einstige Mauerverlauf im Stadtbild erhalten bleiben könnte. Man entschied sich für eine Doppelreihe Pflastersteine, die vor allem im Innenstadtbereich an mehreren
Stellen ungefähr acht Kilometer des Grenzmauerverlaufs markiert. Von den ehemals 302 Grenzwachtürmen steht als einziger der schlanken Beobachtungstürme noch ein Exemplar in der Erna-Berger-Straße in der Nähe des Potsdamer Platzes. |
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| So viele Infos machen hungrig ... |
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| Auf dem Weg in den Bundestag holen wir uns noch schnell einen Transit-Stempel, damit wir den Ostteil der Stadt auch rechtmäßig verlassen dürfen ... |
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| Aufhalten lassen wir uns aber auch durch die Straßenkünstler. Die beiden Tänzer sind offensichtlich quicklebendig, bei dem Herrn am Boden muss das erst überprüft werden! |
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Pünktlich zum vereinbarten Termin schaffen wir es dann doch, die Stufen des Reichstagsgebäudes zu erreichen.
Nun noch die Sicherheitsprozedur überstehen, die Mitarbeiter von Herrn Tauss, Abgeordneter der SPD für den Wahlkreis Karlsruhe-Land, erwarten uns schon.
Vor der Diskussionsrunde mit dem Abgeordneten haben wir die Gelegenheit, einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages zuzuhören. Beim Thema Bundewehreinsatz im Libanon erleben wir
Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler sowie
Franz Josef Jung (CDU), Bundesminister der Verteidigung höchstpersönlich. Auch sonst sehen wir manches aus dem Fernsehen bekannte Gesicht im Plenarsaal. |
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| Herr Tauss beantwortet unsere Fragen und erzählt über seinen Werdegang und seine Arbeit. |
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| Unser Besuch ist inzwischen auch auf der Website von Herrn Tauss dokumentiert. |
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| Schnell zurück ins Hotel. Ein letzter Blick auf das herrlich erleuchtete Brandenburger Tor, auf geht's zum Stylen für die Disco. |
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| Im D-Light hat man zu unserer großen Überraschung ein Herz für Lehrer: es gibt tatsächlich eine Ruhezone! |
Mittwoch, 17.09.08
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