Laufen für die Kinder in Koba/ Kamerun

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Schuljahr 2007/2008

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Ein Gemeinschaftsprojekt der

Albert-Schweitzer-Schule Linkenheim

und der

Realschule Linkenheim

 am Dienstag, den 29.04.2008

 

Koba ist ein kleines Bergdorf im Westen Kameruns, in dem die Menschen unter einfachsten Bedingungen als Bauern leben.

Durch Verbesserung der Lebensbedingungen kann die für Kamerun bedrohliche Landflucht der Menschen verhindert und den Menschen in den Dörfern neue Perspektiven gegeben werden.

Am Gemeinschaftsprojekt der Albert-Schweitzer-Schule (Schuljahresprojekt: Laufen für Afrika/Albert Schweitzer) und der 5. Klassen der Realschule Linkenheim (Laufen für Afrika) waren heute ca. 180 Schülerinnen und Schüler beteiligt.

Um 9:30 ertönt der Countdown durch das Megafon: zehn, neun, acht .....Bei null starten gleichzeitig 16 Jungen und Mädchen. Sie laufen so schnell wie sie können die erste Runde von 500m, um dann ihr Staffelholz an die nächste Schülerin oder den nächsten Schüler ihrer Gruppe zu übergeben. Verschnaufen, ausruhen, warten, bis sie wieder dran sind.

Während der nächsten 60 Minuten sind aus vier Gruppen ununterbrochen Schülerinnen und Schüler am Laufen. Nicht gegeneinander – sondern klassen- und schulformübergreifend versuchen die ca. 20 Kinder und Jugendlichen jeder Gruppe so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen.

Um 11:00 ertönt der Countdown ein zweites Mal für die zweite Großgruppe. Wieder laufen Kinder und Jugendliche beider Schulen in gemischten Gruppen weitere 60 Minuten.

Alle Kinder und Jugendliche sind hoch motiviert. Sie alle wissen, warum sie sich anstrengen. Frau Gay vom Verein „Hilfe für Kamerun e.V. (www.kobahilfe.org)“ war vorab in beiden Schulen und hatte auf eindrückliche und lebendige Weise mit Bildern und Worten das Leben im Dorf Koba geschildert und beschrieben.

Das heutige Laufen, Rennen, Spurten oder Gehen ergibt eine Gesamtkilometerzahl, für die Sponsoren zahlen werden. Der größte Teil der Gelder unterstützt im Projekt sauberes Trinkwasser und die Schulausstattung. Der kleinere Teil kommt Schul-, bzw. Klassenprojekten zu gute.

Wer von den Kindern oder Jugendlichen direkten Ansporn braucht, bekommt ihn. Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig, auch wenn sie sich nicht kennen. Eltern, Großeltern und zeitweise Fachlehrer sind aufmunternde Zuschauer.

Klar! Ein solcher Lauf bedurfte nicht nur heute vor dem Start an Organisation, sondern auch im Vorfeld und im Nachhinein. Vielen Dank den beteiligten Kolleginnen und Kollegen beider Schulen, den Müttern, die die Lehrer aktiv unterstützen, vor allem aber allen Sponsoren, die den Schülerinnen und Schülern Geldbeträge zugesichert haben. Wir Lehrerinnen und Lehrer freuen uns besonders, dass Schülerinnen und Schüler beider Schulen von ihrem eigen erwirtschafteten Anteil Geld ans Projekt spenden werden.

Das Endergebnis lag um 13:30 fest: Die gemeinsame Anstrengung ergab stolze 390 Kilometer.

Somit können dem Verein „Hilfe für Kamerun e.V.“ ca. 1800.-€ übergeben werden.

Renate Meisinger

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