Montag, 24.09.07
Um 8.45 fuhren wir vom Karlsruhe Hauptbahnhof nach Hamburg, 7 Stunden lang. Die Zugfahrt war sehr amüsant. Gegen 16 Uhr erreichten wir unser Hotel und ... es war hammermäßig! Wir hatten eine ganze Etage für uns. Dazu kam, dass ganz in der Nähe ein riesiges Einkaufszentrum lag. Gegen Abend waren wir lecker essen beim Griechen. Danach sind wir zur ersten Orientierung mit der U-Bahn in die Innenstadt, Rathaus, gefahren. Wir waren etwas orientierungslos. |
Dienstag, 25.09.07
Nach dem Frühstück sind wir mit der U-Bahn in die Innenstadt gefahren. Das Dungeon war unser Ziel. Grusel... Grusel... Grusel. Dungeon erzählt die Geschichte Hamburgs. Danach besuchten wir eine Kaffeerösterei. Herr Klein: „Ohh, dieser Duft!" Jetzt bestand unser Klassenlehrer darauf, in ein Museum zu gehen: Modell von Hamburg - in 20 Jahren. Das Interesse war riesengroß. Jetzt endlich erreichten wir den Hafen. Hier unternahmen wir eine Fahrt mit einer Fähre nach Finkenwerder. Als wir wieder auf dem festem Boden standen, strebten wir dem „Michel" zu. Jetzt endlich bekamen wir was zu essen. Italiener. Von dessen Papagei waren die meisten derart begeistert, dass es verwunderte, dass dieser Vogel unseren Besuch überlebte. Pizza mit Belag?! |
Mittwoch, 26.09.07
Am Mittwoch hatten wir uns die Tierchen vorgenommen - Tierpark Hagenbeck. Frau Freittag hatte die glänzende Idee, dass wir für jeden ein passendes Tier suchen sollten. Nachmittags hatten wir endlich mal unsere Ruhe und konnten uns auf die Reeperbahn vorbereiten. St. Pauli. Im geschlossenen Konvoi näherten wir uns der sündigen Meile. Jonas fühlte dich so stark, dass er es sich nicht verkneifen konnte, ein Haus zu fotografieren. Leider stand davor gerade eine Prostituierte. Bevor wir Jonas verloren geben mussten, griff Frau Freittag rettend ein.
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Donnerstag. 27.09.07
Es zeigte sich, dass Studienfahrten sehr anstrengend sind. Schon am frühen Morgen besuchten wir das Kontorviertel. Hier stehen die Verwaltungsgebäude der großen Handelshäuser. Alle mit Backsteinen erbaut. Herr Klein machte sich danach auf die Suche nach einem Treppenaufgang. Backsteine in jeder Form. Sehr interessant. Überraschenderweise war das Museum, das danach folgte, recht gut: das Zollmuseum. Hier konnten wir sehen, was, wie, von wem geschmuggelt worden ist. Die Müdigkeit der Schülerinnen wurde danach von Frau Freittag brutal ausgenutzt. „Jetzt zum nächsten Museum. Nur noch ... gerade um die Ecke!" Ein Aufschrei! Wahrscheinlich taten wir unseren Lehrern dann so leid, dass sie den Nachmittag der Freiwilligkeit überließen. Die Hälfte der Schülerinnen ging ins Hotel, über den Megges natürlich.
Die anderen unternahmen mit den Lehrern eine Original-Hafenrundfahrt. Die Rundfahrt auf dem Schiff war toll, wir fuhren z.B. so nahe an ein riesiges Containerschiff, dass wir es fast greifen konnten. Im Hotel ging am späten Nachmittag das große Herausputzen los. Locken eingedreht, andere glätten es in Pracht. Duschgel, Parfüm ... Alle wurden zunehmend nervöser. Auf dem Programm stand: König der Löwen, das Kult-Musical. Alle waren sehr berührt, so überwältig, dass wir den Regen auf der Rückfahrt überhaupt nicht beachteten. Das war unser letzter Abend in Hamburg.

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Freitag, 28.09.07
Das war der schlimmste Tag der Woche, denn es ging nach Hause. Nach Hause in den gewohnten Schulalltag. Alle Gesichter waren betrübt und jede/r wollte noch eine Woche hier bleiben. Morgens beim Frühstück sah man in jedem Gesicht die Gedanken an die vergangenen Tage und dass man dies alles vermissen würde. Wir mussten zum Zug, obwohl uns der Abschied schwer fiel. Obwohl der Zug 20 Minuten Verspätung hatte, wurden die Gesichter aller nicht fröhlicher. Nach qualvollen 6 Stunden Fahrt kamen wir am Karlsruhe Hauptbahnhof an. Einige wenige Gesichter konnten ein gewisses Strahlen nicht unterdrücken. |