Landschulheim Melsungen September 2003/04 Klasse 8b

Schuljahr 2003/2004

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Als wir uns alle im Schulhof trafen, verabschiedeten wir uns zuerst von unseren Eltern.

Um 8.00 Uhr konnten wir endlich starten, den grauen Alltag verlassen. Vor uns lag eine spannende Woche.

Was würde alles kommen?

Waren die Lehrer zu ertragen?

Konnten wir uns mit der Klasse 8c vertragen, die mit uns im Bus saß? Mit deren Lehrern, Frau Siegel und Herrn Aigner, würden wir uns schon verstehen.

Wir waren unterwegs mit unseren beiden Lehrer Frau Graf und Herr Klein.

Nach 6 Stunden Fahrt erreichten wir die JuHe in Melsungen. Leider hatten die Putzfrauen noch nicht alle Zimmer geputzt und wir mussten warten. Die Zwischenzeit nutzten wir für einen kurzen Gang nach Melsungen.

Einige Schüler

Dieser Bericht soll nur über einige Seiten unseres Aufenthaltes berichten. Nicht alles ist berichtenswert.

Am Abend gab es Abendessen und danach spielten wir das berühmt, berüchtigte 50-Zettel-Spiel. Außerdem hat es Spaß gemacht.

In dieser Nacht feierten wir noch eine gediegene Party, denn Tina wurde 14, was ja nicht alle Tage passiert!

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen lernten wir Melsungen bei einer Stadtrally genauer kennen. Am Nachmittag bauten wir beim Turmbau-Spiel irre Türme. Jede Gruppe musste mit ganz geringen Mitteln Türme entwerfen und zusammenbauen. Der stabilste und schönste Turm wurde prämiert.

Am Abend lernten wir einen Mitarbeiter der JuHe kennen, Über den wir sehr lachen mussten. „Dirk halt“, so nannte er sich, machte mit uns ein spannendes Geländespiel bei fast völliger Dunkelheit. Einige hatten ganz schönes Muffensausen.

Adela, Steffi und Janine beim Kanu fahren

Am Ende des nächsten Tages hätten wir tanzen können, aber unsere Füße taten uns vom vielen Wandern ganz schön weh. Dabei hat nur eine kleine Gruppe die größere Runde geschafft. Der Großteil der Klasse ließ sich vom Bus abholen.

Ein Programmpunkt war Kanufahren auf der Fulda. Es machte riesig Spaß und für einige wurde es ziemlich nass.

Endlich Pause
Lara und Annika
Unsere Türme
Tim W. und Jochen "küssen"
Ein Schloss
Wir sind oben beim Herkules!
Der Weg zum Herkules
Anstrengend, oder?
Nadine und Manuel
Sonja und Marcel
Das Eierspiel
Laura, Tanja, Luisa, Tina und Nadine G.
Jochen schminkt Frau Graf
Thorben und Patrick H. boxen

Wer kann ein rohes Ei aus einem Meter Höhe fallen lassen, ohne dass es kaputt geht. Niemand schaffte diese Aufgabe, weil nur 20 cm Tesa und 15 Trinkröhrchen zur Verfügung standen.

Einen Tag hatten wir für die Stadt Kassel eingeplant. Millionen Stufen, vielleicht waren es einige weniger, mussten zuerst überwunden werde, damit wir den Herkules von ganz nah bewundern konnten. So schön ist der auch wieder nicht! Aber wirklich!

Imposant war unser Besuch bei der Edertalsperre. Interessant war es, dass der Stausee fast ganz abgelassen war, so dass wir eine untergegangene Brücke sehen konnten. Das ist sehr selten. Dabei geschah uns, eher dem Busfahrer, ein Missgeschick. Um das untergegangene Dorf zu sehen, fuhr der Fahrer bis ans Ende einer Straße. Dort konnte er mit seinem Bus aber nicht mehr wenden, sodass er sein Gefährt über 1 Stunde rückwäts fahren musste. Eine tolle Leistung, aber ...

"Schmeckt dir auch das Bier so gut?"

Mit einem Schwimmbadbesuch schlossen wir unseren Aufenthalt ab.

Am Freitag holte uns der Bus pünktlich an der JuHe in Melsungen ab und wir erreichten müde und abgschlafft Linkenheim.

"Wir fahren ins Tal."
"Wir fahren Gondel!"

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