EXPO 2000 |
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Schuljahr 1999/2000
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Das ProjektAls besondere Abschlussveranstaltung nach drei gemeinsamen Jahren fuhren wir mit unserer 7.Klasse am 11. und 12.Juli nach Hannover. Vorbereitet wurde die Fahrt durch Internetrecherchen im Fach ITG auf der offiziellen Seite der EXPO. Die Schüler und Schülerinnen hatten den Auftrag, sich über die Teilnehmerländer zu informieren, sich dann gruppenweise für ein Land zu entscheiden und die entsprechenden Informationen auszudrucken. Im nächsten Arbeitsschritt wurden diese Unterlagen im Deutschunterricht auf ihre Verwertbarkeit untersucht und zusammengefasst. Auf dieser Grundlage entwickelte jede Gruppe eine PowerPoint-Präsentation, die am vorletzten Schultag vor den Sommerferien den Eltern der Klasse vorgeführt werden soll. Ergänzt wird die Vorarbeit durch die gewonnenen Eindrücke während des Aufenthaltes. Zusätzlich sind diese Unterlagen die Grundlage für den letzten Aufsatz in Deutsch. Beispielhafte Teile aus den Aufsätzen
Die FahrtAbfahrt am 11.7. um 6.00 Uhr, Ankunft in Hannover gegen 12.00 Uhr
Besuch des ersten Teils des EXPO-Geländes, der Pavillons Ost, bis 21.00 Uhr.
Treffpunkt "Wal"
Aus der offiziellen Beschreibung: Die Jugendstadt JAM-CITY steht während der gesamten EXPO-Dauer mitten in Hannover und dennoch nur 20 Minuten Fahrzeit vom EXPO-Gelände entfernt. Direkt neben dem großen Stadtsee 'Maschsee, dem Niedersachsenstadion, dem Sportpark, der Ihme und ca. 10 Minuten von der City entfernt gelegen, können hier täglich bis zu 1.000 Jugendliche (Mindestalter: 14 Jahre) übernachten. Geschlafen wird in futuristischen Häusern, die man je nach Wohnbedarf spontan umbauen kann, den Double-Pipes, speziell entwickelt für Jam-City von der Fachoberschule Stuttgart. Es gibt in JAM-CITY Rathaus, Kirche, Marktplatz, Cafés und ein großes Zirkuszelt für Veranstaltungen mit Platz für 2.500 Personen. JAM-CITY wird organisiert von der aej (Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.) in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover, dem Evangelischen Stadtjugenddienst Hannover und dem Evangelischen EXPO-Büro. Unsere Erfahrungen: Das Jugendcamp ist gut durchorganisiert, hat den Charme
eines Pfadfinderlagers, für Schüler ganz lustig, leicht ergraute Begleitpersonen haben
wohl Probleme mit Gemeinschaftsduschen im nahegelegenen Schwimmbad und Toiletten im
Container, nachts nur mit Taschenlampe zu erreichen sowie mit schmalen Betten mit
Metallkante.
2.Tag Packen und reichliches Frühstück.
Bereits um 9.00 Uhr betraten wir wieder das EXPO-Gelände, diesmal das Gelände Mitte. Beim Treffpunkt am Mittag und bei zufälligen Begegnungen unterwegs tauschten die Schüler und Schülerinnen ihre Erfahrungen aus nach dem Motto: Da müsst ihr unbedingt hingehen, da lohnt sich das Anstehen nicht.
Immer noch war keinerlei Langeweile oder extreme Müdigkeit festzustellen, im Gegenteil, die Klasse bat um Verschiebung der Abfahrt.
Da eine lange Rückfahrt auf uns wartete, mussten wir den Aufenthalt begrenzen, Abfahrt war dann um 17.30 Uhr. Gegen Mitternacht konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen. FazitAlle 33 Schüler und Schülerinnen waren vom Aufenthalt begeistert, fanden die Pavillons und Vorführungen interessant, konnten ihre Vorstellungen aufgrund der Internetrecherche bestätigen oder korrigieren und zeigten keine Langeweile. Selbst in zwei Tagen war das große Angebot nicht zu schaffen, zumal vor den bekannten Attraktionen immer mit mindestens einer Stunde Wartezeit zu rechnen war. Überflüssig sind die in zu großer Zahl vorhandenen Souvenirshops, die Gastronomie bietet für jeden etwas (für Schüler natürlich der unvermeidliche Mc Donald's, für Erwachsenen ist das Haus der Nationen sehr zu empfehlen). Viel Spaß hat den Schülern das Sammeln der Nationenstempel im EXPO-Pass gemacht, am Besten sofort am Eingang kaufen. Nützlich zur Orientierung ist der offizielle EXPO-Plan, vor allem das Gelände West/Mitte ist sonst etwas unübersichtlich. |