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Schuljahr 2008/2009

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Pressemitteilung Karlsruhe, den 02. November 2008

Erfolgreiche Bewerbung der Realschule Linkenheim für die COMENIUS-Schulpartnerschaft im EU-Programm „Lebenslanges Lernen“.

Der im Januar 2008 eingereichte Antrag zur Durchführung einer COMENIUS-Schulpartnerschaft mit dem Titel „One Europe, one school? A project looking into the creation of a perfect school“ im Rahmen des Programms für „Lebenslanges Lernen“ wurde im August 2008 vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz erfolgreich angenommen.

Wie bereits auf der Homepage der RSL und im Amtsblatt Linkenheim-Hochstetten erwähnt wurde, ging der Bewerbung um die Teilnahme an diesem Austauschprogramm ein gemeinsames Treffen der beteiligten Lehrkräfte in Linkenheim voraus. Zwei englische und eine polnische Lehrkraft besuchten den Unterricht der Realschule und tauschen sich mit Frau Huber, Frau Hassler und der Rektorin Frau Diefenbacher über die Planung und Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen aus .

Das Gemeinschaftsprogramm der EU für Bildung und Mobilität „Lebenslanges Lernen“ läuft von 2007 bis 2013 und fördert den europäischen Austausch von Lehrenden und Lernenden aller Altersstufen sowie die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen in Europa. Es gliedert sich in die vier Einzelprogramme COMENIUS (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO DA VINCI (Berufliche Bildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung) und ist mit einem Budget von knapp 7 Milliarden Euro ausgestattet.

In einem Projekt-Zeitraum von 2 Jahren arbeitet die Realschule Linkenheim nun mit den Partnerschulen „The John of Gaunt School“ aus Trowbridge bei Bath in Großbritannien und der „Zespol Szkol Silesia“ aus Czechowice-Dziedzice in Polen zusammen. Hauptziel dieser Schulpartnerschaft soll die Förderung der interkulturellen Kompetenzen der Schüler und Lehrer im Rahmen eines Projektes sein. Dies soll verwirklicht werden durch den Aufbau einer gemeinsamen Homepage, auf der Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden können, um ein besseres Verständnis für die eigene und die fremden Kulturen zu erlangen. Aber auch persönliche Treffen der Schüler und Lehrer sind geplant.

Auf spielerische und unterhaltsame Weise sollen so in Schulen vorhandene Strukturen aufgebrochen und den Schülern ein weltoffenes, europäisches Denken vermittelt werden. Außerdem erhofft man sich langfristig die Herausbildung eines Modells, das die perfekte Schule abbildet.

Dienstag, 4.November 2008, BNN HARDT-Ausgabe Nr.257 - Seite 13

 

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