Berufsinformations- und Ausbildungsbörse 2002

Schuljahr 2001/2002

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Berufsinformations- und Ausbildungsbörse

am Samstag, dem 13.April 2002

Bericht BNN, 16.April 2002, Heidrun Schrempp

Gut besuchte Berufsbörse
Heißer Draht zu Azubis war gefragt
Ausbildung bei Banken und Handwerk beliebt

"Schule - und dann?" Unter diesem Motto fand die zweite Berufsinformations - und Ausbildungsbörse an der Realschule Linkenheim statt. Bereits das Informationsplakat wies den Acht - und Neuntklässlern den Weg: Die Karriereleiter führt nach oben, sie gilt es, Schritt für Schritt zu erklimmen, und der erste Schritt ist die Entscheidung für die richtige Ausbildung. Rektorin Judith Geörg freute sich über 35 Unternehmen aus den Produktions - und Dienstleistungsbereich sowie weiterführende Schulen, die Schülern und Eltern mit fachkundigen Informationen die Berufs - oder Schulwahl erleichtern wollten.
Bereits vor dem Schulgebäude lud das Infomobil der Metall - und Elektroindustrie zum Ausprobieren, Fragen und Anschauen ein. In der Eingangshalle bevölkerten vorwiegend männliche künftige Berufseinsteiger die Infostände. Dort präsentiert sich der technische Bereich, der nach wie vor eine Männerdomäne ist, wie der Ausbilder für den Elektrobereich beim Forschungszentrum Karlsruhe, Bernd Habermann, bestätigte. Aber die wenigen Frauen, die sich für diese Berufssparte entschieden, seien Spitze.

Die örtlichen Banken, Versicherungen, die Gemeindeverwaltung Linkenheim - Hochstetten, Stadtverwaltung und Landratsamt Karlsruhe, Chemieverbände Baden - Württemberg, die AOK, die Polizei, das Städtische Klinikum und das Haus Bethlehem informierten über Berufsperspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen, genauso wie das Hotel Ritter aus Büchenau, das den Bereich des Hotelfachs abdeckte und das Reisebüro Rufer, das all den Möglichkeiten aufzeigte, die Fernweh und Reiselust zum Beruf machen wollen.
Wer sich mit der Natur verbunden fühlt, erfuhr seine Berufsaussichten bei der Firma Garten - und Landschaftsbau Erb und wer gerne mit Holz umgeht, war bei der Zimmerei Ratzel richtig. Nicht alle Schüler wissen bereits, in welcher Richtung sie sich beruflich verwirklichen wollen. Sie fanden fachliche Beratung bei verschiedenen weiterführenden Schulen oder bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes.

Nicht nur die fachliche Beratung durch Firmenchefs und Ausbildungsleiter stand im Vordergrund. Die Firmen hatten auch "Azubis" mitgebracht, die über ihre Erfahrungen berichteten und ganz schnell einen Draht zu ihren künftigen "Azubi - Kollegen" fanden. Die meisten Absolventen der Realschule Linkenheim streben Ausbildungen bei Banken, Versicherungen und im gehobenen Handwerk an, berichtete Judith Geörg. Die positive Resonanz von Schülern, Eltern und den teilnehmenden Unternehmen zeigten der Rektorin, dass sich der enorme Organisationsaufwand lohnt und sie mit der Berufsinformations - und Ausbildungsbörse ihren Schülern bei ihrem Schritt von Schul - ins Berufsleben helfen kann.
Dank der Unterstützung und Mithilfe der Klassenlehrer der neunten Klassen, der Gemeinschaftskundelehrer, der Verantwortlichen für die Homepage der Realschule und aller Neuntklässler sei die Veranstaltung ein voller Erfolg geworden. In zwei Jahren soll es wieder eine Ausbildungs - und Berufsberatung in Linkenheim geben.

 

Beteiligte Unternehmen