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| Naturwissenschaftliches Arbeiten |
Der Fächerverbund Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) hat zum Ziel die Schüler/innen durch lebensnahe Situationen und konkrete Problemstellungen an naturwissenschaftliche Fragestellungen und Arbeitsweisen heranzuführen.
Deshalb werden bei uns an der RSL
- die Jungen und Mädchen in der Orientierungsstufe zeitweise getrennt in Halbklassen unterrichtet. Auf diesem Wege sollen die Interessen, Herangehensweisen, naturwissenschaftliche Fragen und Überlegungen stärker berücksichtigt und gefördert werden.
- im Projektunterricht der Klassenstufe 10 eigene Fragestellungen formuliert und nach naturwissenschaftlichen Lösungswegen in Teamarbeit gesucht. Das selbstständige sich Organisieren in der Schülergruppe, Recherchieren und Auswerten, sowie das gemeinsame Präsentieren stehen dabei im Vordergrund.
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Die „Berufsorientierung an Realschulen“ (BORS) ist ein fester Bestandteil des Schullebens, der die Schüler/innen dazu befähigt, auf die sich verändernde Berufswelt reagieren und selbst aktiv agieren zu können. Wir sehen darin eine besondere Aufgabe unserer Schule:
- in den ersten Klassen der RS führen wir die Mädchen und die Jungen an eine bewusste Wahrnehmung von Rollenbildern heran, ermuntern sie, am Girls’Day und am Boys’Day teilzunehmen
- Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und vieles weitere werden in Klassenstufe 8 und 9 intensiv im Unterricht und in Projekttagen mit Vertretern von Betrieben und Einrichtungen besprochen und bearbeitet. Ein Höhepunkt für die Schüler/innen ist das einwöchige Praktikum. Danach präsentieren die Schüler/innen gegenseitig ihr Ergebnisse und werden dafür bewertet.
Besonders in den beiden letzten Klassenstufen können die Schüler/innen auf die Beratung durch die Schule, den intensiven Kontakt mit der AA (Arbeitsagentur) zurückgreifen. Besuche bei der IHK (Industrie- und Handelskammer), der HwK (Handwerkskammer), der AA (Bundesagentur für Arbeit) ergänzen diese Phase. |
Im Bereich unseres sprachlichen Schulangebots hat sich die RSL auf die regionalen Gegebenheiten eingestellt:
- mit dem Schulwechsel auf die Realschule können die Schüler/innen Englisch oder Französisch als Pflichtsprache wählen.
- wählen die Schüler/innen Englisch als erste Fremdsprache, nachdem sie in der Grundschule Französisch hatten, so können sie in einen Fränzösisch-Brückenkurs besuchen, um die französische Sprache aktiv zu halten.
- Die Schüler/innen mit Grundschul-Französisch und erster Fremdsprache Englisch erhalten im ersten Schuljahr an der RSL verstärkt Englischunterricht.
Weiterhin wichtig für uns sind:
- die Förderung der englischen Sprache. Hierzu arbeit die RSL an einem Konzept der Zusammenarbeit mit Schulen in Europa. Unsere Sprachausrichtung soll der Zusammenarbeit, der Vernetzung und der Verständigung im Sinne des europäischen Gedankens dienen.
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Wir verstehen das soziale Lernen als einen dynamischen Prozess. Deshalb werden bereits mit dem Schuleintritt in einer Projektwoche unter dem Motto „ICH-DU-WIR“ die Grundlagen für ein gelingendes Miteinander gelegt:
- Wer bin ICH: Was sind meine Stärken und Interessen, wie kann ich mich in der Klassengemeinschaft einbringen?
- Wer bist DU: Was macht dich aus und worin liegen unsere Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede?
- DU und ICH stellen Regeln auf: Wie können WIR das Recht wahren, uns in der Klasse wohl zu fühlen, am Unterricht konzentriert teilnehmen zu können und mit Respekt behandelt zu werden?
- DU und ICH gehen mit Konflikten um: Auf welche konkreten Lösungsmöglichkeiten und Vereinbarungen können wir uns einigen?
- WIR organisieren Feste und Aktionen: Ideen entwickeln, Pläne erstellen, Aufgaben aufteilen, Geplantes durchführen und Erfolgtes im Rückblick besprechen (mit Hilfe eines Projektleitfadens)
Zur Festigung dieser Grundlagen ist das soziale Lernen zum einen im Stundenplan der Orientierungsstufe verankert und zum anderen findet eine Fortsetzung und Vertiefung und Ergänzung der Übungsbausteine und Aktivitäten in den weiterführenden Klassenstufen statt. Die Schüler/innen setzen sich in Kooperation mit der Polizei intensiv mit dem Thema Gewalt auseinander und begegnen alten Menschen und Kleinkindern in verschiedenen sozialen und caritativen Einrichtungen. Darüber hinaus üben sie sich in ihrer Körpersprache, Ausdrucksweise, sowie in den Umgangs- und Höflichkeitsformen, die auch in der Berufswelt von ihnen erwartet werden. |

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