Informationstechnische Grundbildung |
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Schuljahr 2007/2008
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Erfahrungen, Pilotversuche und jetziges Verfahren an der Realschule Linkenheim Ohne Zweifel sind Kenntnisse in der Informationstechnik eine von vielen Voraussetzungen zur Bewältigung der beruflichen und privaten Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. Nach dem bis 2004 gültigen Lehrplan begann der Unterricht in diesem Fach in Klasse 7 mit Textverarbeitung, wurde fortgeführt in Klasse 8 mit Tabellenkalkulation. An unserer Schule stellten wir bereits vor einigen Jahren fest, dass ITG-Unterricht in diesen Klassenstufen eigentlich zu spät ist, dass immer mehr Kinder bereits ungeordnete Vorkenntnisse zu diesem Zeitpunkt besaßen bzw. der Vorsprung zu Kindern ohne Kenntnisse immer größer wurde. Aus diesem Grund nutzten wir die inzwischen vorhandenen Freiheiten der Stundentafel zur Vorziehung des ITG-Unterrichts in Klassenstufe 6 und 7. In den Schuljahren 2000/2001 bis 2003/2004 wurde dieser Unterricht ergänzt durch eine (je nach verfügbarer Zeit innerhalb des Schuljahres) drei- bis vierwöchige Einführung in die Computernutzung für alle Schülerinnen und Schüler der 5.Klasse. Seit dem Schuljahr 2004/2005 wird je nach verfügbaren Lehrerstunden ITG fest für die 5. und 6.Klasse im Stundenplan vorgesehen, meistens doppelstündig für ein halbes Jahr. Hauptsächlich vermittelt werden Grundkenntnisse in Textverarbeitung in Klasse 5 und in Tabellenkalkulation in Klasse 6. Es steht allerdings zu befürchten, dass bei noch knapper werdenden Lehrerreserven auch diese Grundschulung gekürzt werden muss. Eine eigene Note für Leistungen im Computerbereich gibt es nicht mehr. Laut neuem Bildungsplan sollen Computerkenntnisse in der vorgeschriebenen Gesamtzahl von 12 Stunden während der gesamten sechsjährigen Schulzeit von den Fächern der Stundentafel fachintegriert erarbeitet werden. Inzwischen hat sich der Anteil der Schüler und Schülerinnen, die sich schon privat oder in der Grundschule mit den Möglichkeiten des Computers befasst haben erhöht, aber gleichzeitig klafft der Kenntnisstand innerhalb der Klasse immer weiter auseinander. Es ist auch festzustellen, dass die vermeintlichen Kenntnisse oft einer Überprüfung nicht standhalten und sich bei konkreten Arbeitsaufträgen erhebliche Lücken in der fachgerechten Ausführung zeigen. Gespräche mit den Kindern ergaben weiterhin, dass der Computer in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle zum Spielen benutzt wird, die Kenntnisse in Textverarbeitung sich auf das gelegentliche Erstellen einer Einladung beschränken, das Internet zum gezielten Ansurfen bestimmter Seiten (Infos über Computerspiele, neue Filme, Popgruppen, virtueller Reiterhof usw.) sowie zum Herunterladen von Musik oder Filmen (rechtliche Problematik!) genutzt wird. Eher seltener werden die Kenntnisse als für die Schule nützlich angesehen. Die Erfahrung bestätigt die Richtigkeit einer frühen Einführung. Die folgende Statistik aus dem Jahr 2004 anhand eines Fragenkatalogs zu Beginn der 5.Klasse ist noch immer typisch für unsere Schüler und Schülerinnen. Der Anteil der Internetnutzung dürfte sich inzwischen deutlich erhöht haben, wahrscheinlich aber nicht die Kenntnisse über die damit verbundenen Risiken.
Vorkenntnisse unserer Schülerinnen und Schüler Genauere Informationen zu diesem Themenbereich als Download: (hr) |