Ein Sommernachtstraum (engl. A Midsummer Night's Dream)

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Schuljahr 2005/2006

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Aufführung der Theater-AG am 27. und 28.7.2006 im Bernhardushaus Linkenheim.

Deutsche Bearbeitung für die Theater-AG: Ilse Tauber

Die Komödie Ein Sommernachtstraum (engl. A Midsummer Night's Dream) wurde irgendwann zwischen 1594 und 1598 von William Shakespeare geschrieben und vermutlich noch vor 1600 uraufgeführt.

Das Stück ist eines der meistgespielten Shakespeare-Stücke.

Der Verfasser

Shakespeare, wie der Name in allen amtlichen Urkunden lautet, oder Shakespere, wie der Dichter selbst in den fünf erhaltenen eigenhändigen Unterschriften seinen Namen schrieb, heißt deutsch etwa Speerschüttler, Speerschwinger, Speerträger. Möglicherweise sind Vorfahren des Dichters Landsknechte oder Polizisten gewesen.

Sein Geburtstag ist wahrscheinlich der 22. April (nach dem neuen, gregorianischen Kalender der 4. Mai) 1564, sein Geburtsort Stratford (England).

Shakespeares Unterschrift aus seinem Testament

Portrait Shakespeares von Martin Droeshour aus der ersten Folio-Ausgabe

Rollen und ihre Darsteller

Theseus, Herzog von Athen

Hippolyta, seine Braut

Egeus, Vater der Hermia und Wand

Demetrius

Hermia, in Lysander verliebt

Lysander

Helena, in Demetrius verliebt

Titania, Frau von Oberon

Natascha Sehnke
7e

Isabelle Führer
6d

Ricarda Beckert
8c

Ramona Flohr
6b

Jessica Pawlik
6d

Maren Ziebold
6b

Vanessa Göckel
7e

Aline Ernst
8c

Oberon, Elfenkönig Elfe und Thisbe Droll, ein Elf Zettel, der Weber und Löwe Philostrat, Aufseher der Lustbarkeiten am Hofe des Theseus und Mond Prolog Pyramus Pan
Sandra Köhn
6b
Christoph Seidl
6b
Atilla Alici
7e
Selina Nagel
7b
Judith Leonhardt
6d
Melanie Nagel
6d
Tobias Warband
6b
Giulia Geyer
8c

Erste Szene: Ein Saal im Palaste des Theseus in Athen.

Theseus, Herzog von Athen und Hippolyta, Königin der Amazonen, wollen heiraten.

Da erscheint Egeus, dessen Tochter Hermia in Lysander verliebt ist, den Egeus allerdings nicht mag. Lysander liebt Hermia ebenfalls. Doch auch Demetrius ist in Hermia verliebt und hat bei Egeus schon um ihre Hand angehalten.

Weil Hermia sich weigert, Demetrius zu heiraten, fordert Egeus von Theseus das Recht, seine Tochter töten zu dürfen, sollte diese sich auch weiterhin nicht fügen. Theseus setzt ihr daraufhin eine Frist, in der sie sich entscheiden soll.

Als alle weg sind, beschließen Lysander und Hermia aus Athen zu fliehen. Helena, einer Freundin, erzählt Hermia von diesem Plan. Doch Helena, verliebt in Demetrius, verrät diesem, dass die beiden fliehen wollen. Sie hofft auf diese Weise seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

 

Währenddessen sucht der Handwerker Zettel seine Freunde, um ein Festspiel zu probieren, das bei der Hochzeitsfeier von Theseus und Hippolyta aufgeführt werden soll.

Er ist mit ihnen in einem Wald in der Nähe von Athen verabredet.

Droll vertreibt den Handwerker.

 

Der Feenkönig Oberon und seine Gattin haben Streit, leben voneinander getrennt, aber ebenfalls in demselben Wald in der Nähe von Athen.

Oberon will seiner Gemahlin einen Streich spielen.

Er lässt sich von Droll eine Blume besorgen, deren Liebeszaubersaft er auf Titanias Augen tröpfeln möchte, so dass die Feenkönigin sich in das erste Geschöpf das sie nach dem Aufwachen erblickt verliebt.

Inzwischen kommen Demetrius, der Lysander und Hermia sucht, und Helena, die ihm gefolgt ist, in den Wald. Oberon beobachtet, wie sie sich streiten und gibt seinem Diener Droll den Auftrag mit Hilfe der Blume dafür zu sorgen, dass Demetrius Helena liebt.

Doch leider verwechselt Droll den schlafenden Lysander mit Demetrius ...

Oberon benutzt den einfältigen Weber Zettel, der immer noch auf der Suche nach seien Freunden im Wald umherirrt, um seine Frau zu ärgern. Auf sein Geheiß verwandelt Droll den Kopf des Webers in den eines Esels. Daraufhin führt er ihn zu Titania, die aufwacht und sich natürlich in das Wesen mit dem Eselskopf verliebt!

 

Mittlerweile hat Oberon den Fehler seines Dieners bei Demetrius bemerkt und beschließt, das entstandene Chaos wieder zu beseitigen...
... er bauftragt seinen Diener mit der Richtigstellung der Verwechslung durch einen Gegenzauber.

Aber auch mit seiner Frau bekommt er langsam Mitleid, nachdem er sich genug über ihre unpassende Liebe amüsiert hat ...
... und er beschließt, sie und Zettel von ihrem Zauber zu erlösen.

Nachdem sich die Verwirrungen und Verwechslungen nun so gut aufgelöst haben, beginnen im Palast die Vorbereitungen für die dreifache Hochzeit. Gerade werden die Vorführungen zur Belustigung der Brautleute und Gäste geplant und Philostrat, der Aufseher für die Lustbarkeiten, bringt einen Vorschlag ...

 

Die Handwerker, die sich endlich gefunden haben, wollen das Stück Pyramus und Thisbe (nach Ovid) auf der Hochzeit aufführen.

If we shadows have offended,
Think but this, and all is mended,
That you have but slumber'd here
While these visions did appear.
And this weak and idle theme,
No more yielding but a dream,
Gentles, do not reprehend:
if you pardon, we will mend:
And, as I am an honest Puck,
If we have unearned luck
Now to 'scape the serpent's tongue,
We will make amends ere long;
Else the Puck a liar call;
So, good night unto you all.
Give me your hands, if we be friends,
And Robin shall restore amends.

(Der Droll heißt im Englischen Puck)

Wenn wir Schatten euch beleidigt,
O so glaubt - und wohl verteidigt
Sind wir dann -: ihr alle schier
Habet nur geschlummert hier
Und geschaut in Nachtgesichten
Eures eignen Hirnes Dichten.
Wollt ihr diesen Kindertand,
Der wie leere Träume schwand,
Liebe Herrn, nicht gar verschmähn,
Sollt ihr bald was Beßres sehn.
Wenn wir bösem Schlangenzischen
Unverdienterweis entwischen,
So verheißt auf Ehre Droll
Bald euch unsres Dankes Zoll;
Ist ein Schelm zu heißen willig,
Wenn dies nicht geschieht, wie billig.
Nun gute Nacht! Das Spiel zu enden,
Begrüßt uns mit gewognen Händen!

Übersetzt von August Wilhelm von Schlegel

 

 

Zum Schluss kommt noch einmal Droll auf die Bühne und spricht direkt zum Publikum.

Er bittet, wenn das Stück nicht gefallen hat, es als einen Traum zu betrachten.

Wenn es ihnen aber gefallen hat, sollen sie klatschen.

 

 

Und das ließen sich die Zuschauer nicht zweimal sagen - der verdiente Applaus belohnte die Darsteller und die AG-Leiterin für eine ausgesprochen gelungene Vorstellung!

 

Bericht in der BNN

Bericht im Amtsblatt

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