Romeo und Julia

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Schuljahr 2008/2009

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Die Quelle Shakespeares für dieses Drama war ein langes Gedicht:
„Die tragische Geschichte von Romeo und Julia“ von Arthur Brooke

 

 

 


Der angebliche Balkon Julias in Verona

Gibt es wirklich jemanden in unserem Land, der die Namen Romeo und Julia noch nie gehört hat?

Verona im 16. Jahrhundert. Zwei junge Leute - Liebe - Romantik - Tod.

Was steckt eigentlich hinter dieser tragischen Liebesgeschichte?

 

Hier seht ihr nun

die traurigste Liebesgeschichte der Welt!

Personen

Romeo, Montagues Sohn - gespielt von Christoph, 9e.

Julia, Capulets Tochter - gespielt von Viktoria , 9e.

Graf Paris, Verwandter des Prinzen - gespielt von Nicolas, 9e.

Montague, Häupter zweier Häuser, welche in Zwist mit einander sind - gespielt von Melanie, 9d.

Gräfin Montague - gespielt von Carmen, 7e .

Capulet, Häupter zweier Häuser, welche in Zwist mit einander sind - gespielt von Sandra, 9d.

Gräfin Capulet - gespielt von Julia, 9c.

Mercutio, Verwandter des Prinzen und Romeos Freund - gespielt von Felix, 9e.

Benvolio, Montagues Neffe und Romeos Freund - gespielt von Dorothee, 7e.

Tybalt, Neffe der Gräfin Capulet - gespielt von Laura, 7b.

Zwei Capulets - gespielt von Rahmi, 7e und Christian, 6a .

Fürst - gespielt von Philipp, 9e.

Bruder Lorenzo, ein Mönch - gespielt vonTobias, 9e .

Bediente Capulets - gespielt von Tina, 7e.

Bedienter Montagues - gespielt von Stella, 7b.

Polizei - gespielt von Florian und Christian, 6a .

Ein Apotheker - gespielt von Florian, 6a .

Juliens Amme - gespielt von Melanie , 9d.

Erzähler - gespielt von Sarah, 7b und Florian, 6a .

Regie - Ilse Tauber


"Zwei Häuser, beide an Ansehn gleich, entfachen neuen Streit aus altem Hass im lieblichen Verona, dem Schauplatz unseres Stückes und Bürgerblut beschmutztet Bürgerhände. Aus unheilvollem Schoß der beiden Feinde entspringt ein Liebespaar, unsternbedroht. Und es begräbt, welch jammervoll und furchtbar traurig Los, der Väter fortdauernder Streit ihr Tod. Von dieser Liebe, die vom Tod gezeichnet, der Wut der Eltern, die von Neuem stets entbrannt und durch den Tod der Kinder erst ihr Ende fand, davon soll hier berichtet werden." In Verona: ERSTER AKT - ERSTE SZENE
Ein öffentlicher Platz

Zwei Bediente Capulets treten bewaffnet mit Schwertern und Schilden auf.

"Ich schlage geschwind zu, wenn ich aufgebracht bin."

The play starts with a street brawl between Montagues and Capulets.

Diener der verfeindeten Häuser Capulet und Montague beginnen auf einem öffentlichen Platz Veronas Streit. Benvolio, der Neffe Montagues, will einen Kampf verhindern, doch Tybalt, der Neffe Capulets, fordert auch ihn zum Kampf auf.

The Prince of Verona intervenes and declares that further breach of the peace will be punishable by death.

Der Fürst von Verona ist außer sich vor Wut über den öffentlichen Kampf und verhängt für zukünftige derartige Vorfälle die Todesstrafe.

Romeo Montague war nicht bei dem Kampf dabei, seine Eltern erkundigen sich bei Benvolio nach ihm. Sie erfahren, dass er in Rosalinde verliebt ist und einsam durch die Landschaft streift.

"Lieb ist ein Rauch, den Seufzerdämpf erzeugten,
Geschürt, ein Feur, von dem die Augen leuchten,
Gequält, ein Meer, von Tränen angeschwellt;
Was ist sie sonst? "

Later, Count Paris talks to Lord Capulet about marrying his daughter, but Capulet is wary of the request because Juliet is still only thirteen. Capulet asks Paris to wait another two years and invites him to attend a planned Capulet ball.

Graf Paris hält bei Capulet um Julias Hand an. Capulet ist darüber zwar erfreut, hat aber Bedenken, dass die noch nicht vierzehnjährige Julia noch zu jung für eine Heirat sei. Deshalb lädt er den Freier für den Abend zu einem großen Fest ein, bei dem er beginnen soll, Julias Gunst zu erringen.

"Ich gebe heut ein Fest, von alters hergebracht,
Und lud darauf der Gäste viel zu Nacht. "

Persuaded by Benvolio, Romeo attends the ball at the Capulet house in hopes of meeting Rosaline.

Ein Diener bekommt eine Gästeliste und soll in Verona Einladungen verteilen. Da er nicht lesen kann, fragt er die herbeikommenden Romeo und Benvolio, ob sie ihm die Namen vorlesen könnten.

"Wart! Ich kann lesen, Bursch. "

Rosalinde wird auch da sein, deshalb überredet Benvolio Romeo, mit ihm maskiert auf das Fest der Capulets zu gehen und seine Angebetete mit anderen anwesenden Schönheiten zu vergleichen.

Capulet heißt seine Gäste willkommen, ob eingeladen oder nicht. "He, he. Ihr schönen Fraun, wer von Euch allen
Schlägts nun wohl ab zu tanzen? Ziert sich eine,
Ich wette, die hat Hühneraugen."

Romeo erblickt Julia und ist auf den ersten Blick in sie verliebt.

"Hat mein Herz je geliebt? Nein, schwört es ab ihr Augen, denn wahre Schönheit sah ich erst heut Nacht!"

However, Romeo instead meets and falls in love with Juliet.

"So reg dich, Holde, nicht, wie Heilge pflegen,
Derweil mein Mund dir nimmt, was er erfleht. "

"Die alte Liebe stirbt in ihm dahin,
    Und junge Zuneigung beerbt sie da;
Die Schöne, nach der schmachtend stand sein Sinn,
    Scheint nicht mehr schön nun neben Julia. "

Romeo, den es zu Julia zieht, verbirgt sich im Garten vor seinen Freunden, die ihn vergeblich suchen.

Balcony scene:

"Romeo, oh wieso Romeo?! Nur dein Name ist mein Feind, was ist schon Montague; es ist nicht Hand, nicht Fuß, noch Arm, noch Antlitz."

"Romeo, oh Romeo, warum bist du nur Romeo? Verleugne deinen Vater, leg deinen Namen ab, willst du's nicht, so schwör dass du mich liebst, und ich will keine Capulet mehr sein!"

Romeo sneaks into the Capulet courtyard and overhears Juliet on her balcony vowing her love to him in spite of her family's hatred of the Montagues.

Romeo makes himself known to her and they agree to be married.

"Meine Liebe ist so tief: je mehr ich Dir gebe desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich."

"Du teure, ich schwöre dir beim Segen dieses Mondes der silbern krönt die Obstbaumspitz!" - "Oh schwöre nicht beim Mond, er ist so unbeständig, und wandelt sich jeden Monat in seiner Bahn, sonst könnt sich auch deine Liebe wandeln!"

Lorenzo ist bei der Arbeit, er bewirtschaftet den Garten der Mönche und offenbart hervorragende Kenntnisse der Heilpflanzen.

"Eh höher nun die Sonn ihr glühend Aug erhebt,
Den Tau der Nacht verzehrt und neu die Welt belebt,
Muß ich dies Körbchen hier voll Kraut und Blumen lesen,
Voll Pflanzen giftger Art und diensam zum Genesen. "

"Als ich die liebte, war's dir auch nicht recht." - "Das Lieben nicht, das Schwärmen nur war schlecht." - "Begraben sollt ich sie, hast du befohlen." - "Doch nicht, um gleich die nächste rauszuholen!" - "Schimpf nicht! Ich lieb jetzt eine, die mich liebt Und Gunst für Gunst und Lieb für Liebe gibt. Die andre nicht." - "Die kannte dein Gered’. Von Liebe, du nicht mal ihr Alphabet. Doch komm, du Wetterhahn, wir wollen gehn. Aus einem Grunde werd ich zu dir stehn: Eure Verbindung könnte glücklich lehren, Den Sippenhass in Liebe umzukehren." - "Ich steh auf Kohlen, Vater! Renne, eile!" - "Wer rennt, der rutscht. Drum Eile nur mit Weile!"

Die Liebenden verabreden, sich bereits am nächsten Tag trauen zu lassen, Julias Amme wird ihm Bescheid geben.

"Sag ihr, sie mög ein Mittel doch ersinnen,
Zur Beichte diesen Nachmittag zu gehn.
Dort in Lorenzos Zelle soll alsdann,
Wenn sie gebeichtet, unsre Trauung sein."

Julia wartet ungeduldig auf die Amme. Diese teilt ihr mit, wann und wo die heimliche Hochzeit stattfinden werde.

"Nun, so sprich geschwind!
Ich bitt dich, liebe, liebe Amme, sprich!"

With the help of Friar Laurence, who hopes to reconcile the two families through their children's union, they are married secretly the next day.

"Kommt, kommt mit mir, wir schreiten gleich zur Sache.
Ich leide nicht, daß ihr allein mir bleibt,
Bis euch die Kirch einander einverleibt."

Benvolio bittet Mercutio mit ihm heimzugehen: Es sei ein heißer Tag, Anhänger der Capulets suchten Streit. Mercutio stellt Benvolio scherzhaft als streitlustigen Charakter dar und macht keine Anstalten den öffentlichen Platz zu verlassen.

"Ich bitt dich, Freund, laß uns nach Hause gehn!
Der Tag ist heiß, die Capulets sind draußen,
Und treffen wir, so gibt es sicher Zank:
Denn bei der Hitze tobt das tolle Blut."

Tybalt kommt und fragt nach Romeo. Dieser erscheint, und Tybalt will ihn direkt zum Duell fordern, was Romeo, durch die heimliche Hochzeit nun mit Tybalt verwandt, ablehnt. Stattdessen will er Frieden stiften.

"Und haltet ein mit Wüten! Tybalt! Mercutio!
Der Prinz verbot ausdrücklich solchen Aufruhr
In Veronas Gassen. Halt, Tybalt! Freund Mercutio! "

Juliet's cousin Tybalt, offended that Romeo had sneaked into the Capulet ball, challenges him to a duel. Romeo, now considering Tybalt his kinsman, refuses to fight him. Mercutio is incensed by Tybalt's insolence, as well as Romeo's "vile submission", and accepts the duel on Romeo's behalf.

Mercutio mischt sich ein und beginnt einen Fechtkampf mit Tybalt. Romeo geht zwischen sie, in diesem Moment bringt Tybalt Mercutio eine tödliche Wunde bei und flieht. Mercutio verflucht die streitenden Häuser und stirbt.

"Ich bin verwundet. -
Zum Teufel beider Sippschaft! Ich bin hin.
Und ist er fort? Und hat nichts abgekriegt?"

"Zum Teufel eure Häuser!
Sie haben Würmerspeis aus mir gemacht.
Ich hab es tüchtig weg; verdammte Sippschaft! "

Mercutio is fatally wounded.

Romeo ist außer sich vor Wut. Als Tybalt zurückkehrt, zieht Romeo seinen Degen und tötet ihn.

"Am Leben! Siegreich! Und mein Freund erschlagen!
Nun flieh gen Himmel, schonungsreiche Milde!
Entflammte Wut, sei meine Führerin! "

Romeo, angered by his friend's death, pursues and slays Tybalt.

"Flieh, Romeo, die Bürger sind in Wehr
Und Tybalt tot. Steh so versteinert nicht!
Flieh, flieh, der Prinz verdammt zum Tode dich,
Wenn sie dich greifen. Fort, nur fort mit dir!"

Benvolio berichtet dem Prinzen vom Hergang des Kampfes; Lady Capulet fordert, Romeo dürfe nicht leben, der Prinz aber bestraft ihn mit Verbannung, da Tybalt die Tat provoziert habe.

"O edler Fürst, ich kann verkünden recht
Nach seinem Hergang dies unselige Gefecht.
Der deinen wackren Freund Mercutio
Erschlagen, liegt hier tot, entleibt vom Romeo."

The Prince exiles Romeo from Verona for the killing.

"Komm, Nacht! Komm, Romeo, du Tag in Nacht,
Denn du wirst ruhn auf Fittichen der Nacht
Wie frischer Schnee auf eines Raben Rücken.
Komm, milde, liebevolle Nacht! Komm, gib
Mir meinen Romeo!"

"Nun, Amme? Sag, was gibts, was hast du da?
Die Stricke, die dich Romeo hieß holen?"

"Daß Gott erbarm! Er ist tot, er ist tot, er ist tot!
Wir sind verloren, Fräulein, sind verloren!
O weh uns! Er ist hin! Ermordet! Tot!"

DieAmme klagt, so dass Julia zunächst annehmen muss, Romeo sei tot. Als sie erfährt, dass Romeo Tybalt erschlagen hat, ist sie zunächst entsetzt, schnell wird ihr aber klar, dass Tybalt der Provokateur gewesen sein muss. Die Amme bietet ihr an, zu Romeo zu gehen und ihn für diese Nacht zu ihr zu holen.

"Verbannung? Sei barmherzig! Sage: Tod!
Verbannung trägt der Schrecken mehr im Blick,
Weit mehr als Tod! - O sage nicht Verbannung! Die Welt ist nirgends außer diesen Mauern;
Nur Fegefeuer, Qual, die Hölle selbst.
Von hier verbannt ist aus der Welt verbannt,
Und solcher Bann ist Tod. Drum gibst du ihm
Den falschen Namen. - Nennst du Tod Verbannung,
Enthauptest du mit goldnem Beile mich
Und lächelst zu dem Streich, der mich ermordet." 

Romeo hat sich bei Lorenzo versteckt. Die Amme erscheint. Lorenzo entwirft den Plan, dass Romeo in dieser Nacht zu Julia gehen und sich dann nach Mantua begeben soll.

"Geh hin zur Liebsten, wie's beschlossen war,
Ersteig ihr Schlafgemach; fort, tröste sie!
Nur weile nicht, bis man die Wachen stellt,
Sonst kommst du nicht mehr durch nach Mantua. "

Romeo secretly spends the night in Juliet's chamber.

"Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern.
Es war die Nachtigall und nicht die Lerche ... "

Nach der Hochzeitsnacht müssen sich Romeo und Julia trennen, denn die Lerche singt, ein Zeichen für den anbrechenden Morgen. Julia sagt, es sei die Nachtigall, um Romeo noch etwas bei sich zu behalten, doch als dieser einwilligt, dazubleiben und auch sterben zu wollen, willigt sie in seinen Abschied ein.

Paris bringt erneut seinen Antrag bei Capulet vor. Zunächst abwehrend, setzt dieser dann überraschend eigenmächtig die Hochzeit für Donnerstag – also drei Tage später – fest.

"Sei's Donnerstag! - Sag ihr: am Donnerstag
Wird sie vermählt mit diesem edlen Grafen. "

Lord Capulet, misinterpreting Juliet's grief, agrees to marry her to Count Paris and threatens to disown her when she refuses to become Paris's "joyful bride".

Julia ist entsetzt und weigert sich. Capulet bringt sie mit groben Worten und der Drohung, sie zu enteignen, zum Schweigen: Ihr Wille zähle hier nicht.

"Ich sage dirs: zur Kirch auf Donnerstag,
Sonst komm mir niemals wieder vors Gesicht.
Sprich nicht! Erwidre nicht! Gib keine Antwort! "

Paris bittet den überraschten Lorenzo, ihn am Donnerstag mit Julia zu vermählen.

"Auf Donnerstag? Die Frist ist kurz, mein Graf."

"Unmäßig weint sie über Tybalts Tod,
Und darum sprach ich wenig noch von Liebe;
Im Haus der Tränen lächelt Venus nicht.
Nun hälts ihr Vater, würdger Herr, gefährlich,
Daß sie dem Grame so viel Herrschaft gibt,
Und treibt in weiser Vorsicht auf die Heirat. "

Julia erscheint, spricht ausweichend mit Paris, bis dieser voller Hoffnung geht.

Julia bittet Lorenzo verzweifelt um einen Rat.

"Halt, Tochter, ich erspähe was wie Hoffnung!
Allein es auszuführen heischt Entschluß,
Verzweifelt wie das Übel, das wir fliehn. "

Juliet visits Friar Laurence for help.

He offers her a drug that will put her into a death-like coma for "two and forty hours". The Friar promises to send a messenger to inform Romeo of the plan, so that he can rejoin her when she awakens.

Lorenzo sieht eine Lösung: Er gibt Julia einen Schlaftrunk mit, der sie in einen scheintoten Zustand versetzen wird. Ihre Eltern werden sie bestatten, Romeo wird in der Zwischenzeit benachrichtigt werden und sie aus der Familiengruft der Capulets befreien.

Capulet lässt bereits Gäste zur Hochzeit Julias laden. Julia gibt vor, in die Heirat einzuwilligen.

"Vergebt, ich bitt Euch!
Von nun an will ich stets Euch folgsam sein."

On the night before the wedding, she takes the drug.

Julia durchlebt Angst und Zweifel. Will der Mönch sie aus dem Weg räumen?

"Wie? Wär es Gift, das mir mit schlauer Kunst
Der Mönch bereitet, mir den Tod zu bringen,
Auf daß ihn diese Heirat nicht entehre,
Weil er zuvor mich Romeo vermählt?
So, fürcht ich, ists! "

Wird das Aufwachen in der Gruft ihr nicht den Verstand rauben? Endlich trinkt sie das Mittel Lorenzos.

When discovered apparently dead, she is laid in the family crypt.

Die scheinbare Leiche wird in die Familiengruft überführt.

"Was wir nur irgend festlich angestellt,
Kehrt sich von seinem Dienst zu schwarzer Trauer.
Das Spiel der Saiten wird zum Grabgeläut,
Die Hochzeitlust zum ernsten Leichenmahl,
Aus Feierliedern werden Totenmessen,
Der Brautkranz dient zum Schmucke für die Bahre
Und alles wandelt sich ins Gegenteil."

In Mantua: Romeo hatte einen Traum, in dem er tot war und von Julia wieder zum Leben erweckt wurde; er deutet dies als gutes Zeichen.

"Mein Mädchen, träumt ich, kam und fand mich tot
- Seltsamer Traum, der Tote denken läßt! -
Und hauchte mir solch Leben ein mit Küssen,
Daß ich vom Tod erstand und Kaiser war. "

Er erwartet Nachrichten von Lorenzo, stattdessen erscheint sein Diener Balthasar, der ihm die Nachricht von Julias Tod überbringt.

"Ha, Neues von Verona! Sag, wie stehts?
Bringst du vom Pater keine Briefe mit?
Was macht mein teures Weib? "

"Ich sah sie senken in der Väter Gruft
Und ritt in Eil hieher, es Euch zu melden. "

The messenger, however, does not reach Romeo and, instead, he learns of Juliet's apparent death from his servant Balthasar.

Von einem verarmten Apotheker kauft er sich Gift und macht sich auf den Weg zur Gruft der Capulets.

"Mann, komm hieher! - Ich sehe, du bist arm.
Nimm, hier sind vierzig Stück Dukaten: gib
Mir eine Dose Gift, solch scharfen Stoff,
Der schnell durch alle Adern sich verteilt,
Daß tot der lebensmüde Trinker hinfällt,
Und daß die Brust den Atem von sich stößt, "

Grief-stricken, Romeo buys poison from an apothecary.

"Komm, Stärkungstrank, nicht Gift! Begleite mich
Zu Juliens Grab, denn dort bedarf ich dich."

Lorenzo erfährt, dass sein Brief an Romeo nicht zugestellt werden konnte, eine plötzlich ausbrechende Pestwelle verhinderte es. Lorenzo eilt direkt zur Gruft, um Julia, die bald erwachen wird, herauszuholen und in seine Zelle mitzunehmen.

"Ich muß allein zur Gruft nun. Innerhalb
Drei Stunden wird das schöne Kind erwachen;
Verwünschen wird sie mich, weil Romeo
Vom ganzen Vorgang nichts erfahren hat. "

Romeo goes to the Capulet crypt.

"Liebe Julia,
Warum bist du so schön noch? "

 

Romeo betrachtet Julia und nimmt das tödliche Gift.

"Hier, hier will ich bleiben
Mit Würmern, so dir Dienerinnen sind.
O hier bau ich die ewge Ruhstatt mir "

 

Still believing Juliet to be dead, he drinks the poison.

"O wackrer Apotheker,
Dein Trank wirkt schnell."

"Romeo? - Ach, bleich! - Wer sonst? "

Juliet then awakens ...

" Das Fräulein regt sich."

Lorenzo kommt an, als Julia erwacht und den toten Romeo erblickt.

... and, finding Romeo dead ...

"Ich höre Lärm. - Kommt, Fräulein, flieht die Grube
Des Tods, der Seuchen, des erzwungnen Schlafs;
Denn eine Macht, zu hoch dem Widerspruch,
Hat unsern Rat vereitelt. Komm, o komm!
Dein Gatte liegt an deinem Busen tot, "

Lorenzo flieht vor den anrückenden Wachen

... stabs herself with his dagger.

"Wie? Lärm? - Dann schnell nur!

                                O willkommner Dolch! "

Julia ersticht sich mit seinem Dolch.

The feuding families and the Prince meet at the tomb to find all two dead.

Montague sagt, seine Frau sei aus Betrübnis über Romeos Verbannung gestorben. Lorenzo berichtet dem Prinzen und den verbliebenen Oberhäuptern der Familien, was geschehen ist.

"Ach, gnädger Fürst, mein Weib starb diese Nacht;
Gram um des Sohnes Bann entseelte sie.
Welch neues Leid bricht auf mein Alter ein?"

The families are reconciled by their children's deaths and agree to end their violent feud.

"Capulet, Montague!
Seht, welch ein Fluch auf eurem Hasse ruht,
Daß Liebe eure Freuden töten muß! "

Die alten Widersacher versöhnen sich erschüttert und beschließen ein Denkmal für die Liebenden zu errichten.

"... ich will
Aus klarem Gold ihr Bildnis fertgen lassen. "

"For never was a story of more woe

Than this of Juliet and her Romeo."

"Denn niemals gab es ein so herbes Los

als Julias und ihres Romeos"

Ein Riesenlob an die Schauspieler, die sich voller Engagement, einer enormen Gedächtnisleistung und gefühlvollem Spiel den Applaus des Publikums wirklich verdient haben.

Lobgedicht von Ben Jonson über William Shakespeare:

Triumph my Britain, thou hast one to show
To whom all scenes of Europe homage owe.
He was not of an age, but for all time! …

Triumphiere, mein Britannien, du hast einen (Menschen) vorzuzeigen,
dem alle Bühnen Europas huldigen,
er war nicht für eine Ära, sondern für alle Zeiten!

Alle Texte stammen aus der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia sowie dem Projekt Gutenberg.

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