Wenn du eine GFS oder ein Referat erstellst, informierst du dich in Büchern, Zeitungen und auf Websites. Damit verwendest du Material, das andere Menschen geschrieben haben. Für die Verwendung dieser Materialien gibt es bestimmte Regeln, an die du dich halten musst.
Zusammenfassung der Regeln:
Alles, was du aus einem anderen Werk übernimmst, musst du mit einer Quellenangabe kennzeichnen.
Wörtliche Zitate müssen in Anführungszeichen stehen, die Quellenangabe muss direkt dazu.
Jede Quellenangabe sollte mindestens aus folgenden Elementen bestehen:
Name des Urhebers,
Titel des Werks und
Jahr der Veröffentlichung (bei gedruckten Werken) oder Datum des letzten Zugriffs (bei Webseiten).
Deine Handout / deine schriftliche Ausarbeitung muss eine Liste aller verwendeten Quellen enthalten.
Wenn du so tust, als sei ein Textabschnitt oder ein Foto, das du von jemand anderem übernommen hast, von Dir selbst erstellt, nennt man das Plagiat. Wenn es nachgewiesen wird, hast du ein großes Problem!
Richtige Quellenangabe:
Lexikon:
Herausgeber des Lexikons (hier der Verlag, kann auch eine Person sein)
Titel des Lexikons
Jahr der Veröffentlichung
Stichwort, unter dem die Informationen gefunden wurden, Band und Seite
Beispielangaben: siehe rechts
Buch:
Name des Urhebers
Titel der Quelle
Verlag und Jahr der Veröffentlichung
Seite(n)
Beispiel:
Ernst Walter Bauer: Humanbiologie. Cornelsen, 2006, S. 50.
Zeitungsartikel:
Name(n) des Autors/der Autoren
Titel des Artikels in Anführungsstrichen
Name der Zeitung
Datum oder Nummer der Ausgabe
Seite
Beispiele:
Stephan Börnecke: „Milch-Export bedroht kleine Höfe“, Frankfurter Rundschau, 22.08.2007, S. 15.
Matthias Bartsch, Caroline Schmidt: „Teurer Mausklick“, Der Spiegel, 46/2006, S. 51.
Im Internet ist es nicht immer ganz leicht, eine vollständige Quellenangabe zu erstellen, oft fehlen wichtige Angaben. Trotzdem solltest Du versuchen, den Namen des Autors, den Titel der Seite und das Datum anzugeben.
Warum das Datum? Das Jahr der Veröffentlichung ist in der Regel nicht erkennbar. Daher nennst Du bei Internetquellen das Datum, an dem Du die Seite zuletzt besucht hast. — Inhalte ändern sich im Internet viel schneller als in gedruckten Werken, sie verschwinden oft plötzlich aus dem Netz. Mit dem Zugriffsdatum gibst Du an, wann die Seite zuletzt in dem Zustand war, in dem Du sie zitierst.
Eine weitere Angabe ist bei Webseiten wichtig: die vollständige Webadresse (die so genannte „URL“).