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Schuljahr 2008/2009

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Schön, dass ihr hier mehr erfahren wollt und hier ist auch gleiche der erste Punkt:

Laut Spiegel Online vom 14. März 2009 sind mehr als 14. 000 Jugendliche computersüchtig. Und mehr als 23. 000 weitere sind schon gefährdet.

Die Autoren vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) haben 44.610 deutsche Neuntklässler befragt.

Das Ergebnis:

  • 15-jährige Jungen spielen im Durchschnitt knapp 2,5 Stunden täglich am Computer
  • 78 Prozent haben einen eigenen Computer im Zimmer
  • Mädchen bringen es auf fast eine Stunde am Tag
  • von ihnen besitzen 61,2 Prozent einen Rechner.
  • heutzutage sitzen Jugendliche deutlich länger am PC als 2005:
    2005 spielten Jugendliche ca. 91min pro Tag und heute ca. 130 min.
  • Am Wochenende stieg die Minutenzahl von 140 min auf 167 min.
  • fast jeder sechste Junge spielt am Tag sogar länger als viereinhalb Stunden
  • Mädchen spielen weniger, dennoch kam es auch hier fast zu einer Verdreifachung an den Schultagen und zu einer Verdoppelung an den Wochenenden
  • Exzessives (sehr sehr vieles) Spielen führt aber nicht automatisch zur Sucht.
  • Nach der KFN Studie sind Online-Rollenspiele ein das Risiko verstärkender Faktor. Dazu gehört auch " World of Warcraft" das mit 11.5 Mio. Nutzern das meistverkaufte Online Rollenspiel ist.
  • Die " Wow" Nutzer unter den befragten 15 jährigen spielen im Durchschnitt 3,9h am Tag. Davon lag die Zahl der "Süchtigen" bei 8,5%

Und ZEIT ONLINE meldet am 16.3.2009: Sechs bis sieben Stunden verbringen 15-Jährige am Tag vor Bildschirmen – anderthalb Stunden davon mit Computerspielen. Da bleibt kaum noch Zeit für das "echte" Leben.

Merkmale der Sucht:

  • Denken und Gefühlsleben wird durch die Onlinewelt bestimmt, der PC wird das wichtigste am Tag und auch das Einzige was zählt. Computerspielen wird wichtiger als Schlafen.
  • Man verdrängt negative Gefühle im Spiel, in der Realität gelingt das nicht mehr.
  • Man muss immer mehr und länger vor dem Bildschirm sitzen, um gut gestimmt zu sein. Spiel ist Belohnung, stressabbauend, durch keinen wirklichen Kontakt ersetzbar.
  • Wenn man nicht am PC sitzt wird man ganz zappelig, bekommt Angst, will unbedingt spielen, hat echte Entzugserscheinungen.
  • Man hat kein Zeitgefühl mehr wenn man vor dem PC sitzt. Man kann nicht aufhören, auch wenn man es will.
  • Nach kleinen, selbstverordneten Pausen wird man "rückfällig, kommt es wieder zu intensiver Nutzung des Computers.
  • Vernachlässigung von Schule, keine Zeit für reale Freunde, Hobbys werden vernachlässigt und Haustiere nicht mehr gepflegt.
  • Gesundheitliche Probleme (Nervosität, Kopfweh, eingeschränkte Beweglichkeit usw.).
  • Man "spricht" mehr über den Computer als in Wirklichkeit mit Freunden und Bekannten, die Realität geht verloren.

Schon wenn du drei der Punkte an dir feststellst - Achtung! Du könntest suchtgefährdet sein!

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