Browsergames

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Schuljahr 2008/2009

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Zu den neuesten Kostenfallen und Suchtgefährdungen zählen die so genannten Browsergames.

Browsergames sind Spiele, die im Internet Browser gestartet werden ohne Speicherplatz, Kauf und Installationen. Die meisten dieser Spiele sind anfangs kostenlos und werden durch die Einblendung von Werbebannern finanziert. In höheren Leveln kosten sie meistens allerdings Geld. So kann schnell und fast unbemerkt eine Summe von über 100 Euro zusammen kommen.

Auf der Seite von Deutschlands größtem Browsergame Betreiber „Bigpoint“ steht:
"Jeder kann jederzeit überall mit oder gegen jeden spielen – das bieten Bigpoint-Browsergames. Auf Bigpoint.de kannst Du aber nicht nur Online Games spielen: Du triffst hier tausende Browsergames-Fans, mit denen Du Dich in der großen Community austauschen kannst."

Klingt doch sehr verlockend!
Abzocke und Suchtgefahr vorprogrammiert ...

Sogar die Anbieter erwähnen die Gefahr. Zitate von der Seite www.browsergame-world.de:
"Es ist sicher schwer eine genaue Abgrenzung zu finden, ab wann ein Browsergame eine Suchtgefahr ausstrahlt, oder ob es nur eine gute Möglichkeit darstellt seine Freizeit nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten."
"Als guter Indikator ob eine Suchtgefahr vorliegt kann die Frage gelten: Ob man jederzeit das Spiel beenden kann, ohne in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen?"

Browsergames sind auch Spiele, für die eine Anmeldung nötig ist, damit man das Spiel beim nächsten Mal fortzusetzen kann. Die Spieler können sich miteinander unterhalten, Taktiken besprechen. Viele Browsergames haben dafür einen Chat oder ein Forum.

Gefahren

  • Die Spielhandlung ist ohne Ende gestaltet.
    Wenn man nicht online ist, verpasst man etwas. Das kann dazu veranlassen, "ständig" vor dem Computer sitzen zu wollen. Hobbys, Freunde, Schulaufgaben leiden darunter. Man kann ganz leicht "süchtig" werden und nicht mehr aufhören zu "zocken".
  • Der Chat wird oft nicht von einem "Moderator" überwacht.
    Das heißt: bei Beschimpfung. Beleidigung oder Anmache gibt es keine Hilfe.
  • In der Regel nicht wirklich "kostenlos", es gibt versteckte Kosten.
    Die Teilnahme an vielen Browserspielen ist am Anfang kostenlos. Mit fortschreitendem Spiel muss man Gegenstände kaufen, um weiter zu kommen. Manche Spiele sind auch nur die ersten 14 Tage kostenlos.
    Logisch, denn hinter vielen Spielen steht eine Firma, die natürlich Geld verdienen möchte.

Unter der folgenden Adresse kannst du prüfen, wie weit du schon suchtgefährdet bist. Wenn deine Eltern schon schimpfen, dass du zu viel vor dem Bildschirm sitzt, dann könntest du mit ihnen zusammen den Test machen. Vielleicht kannst du sie ja damit beruhigen ...

http://www.internet-abc.de/kinder/computersucht.php?SID=3GYJhS1twy40KvYhcKB2DwNNY9hLxhGB

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