Ich hasse Spam |
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Schuljahr 2008/2009
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Wie funktioniert das eigentlich mit den Spam-Mails? WAP-Portale sind für die Verbreitung von Schädlingen besonders beliebt. Besucher können dort Klingeltöne, Bilder, Spiele und Anwendungen für ihr Handy herunterladen. Trojaner tarnen sich meistens als Anwendung, die angeblich kostenlose SMS-Nachrichten versenden kann oder eine kostenlose Internet-Verbindung herstellt, manchmal auch als Anwendungen mit erotischem oder pornografischen Inhalt. Inzwischen ist es kein Problem mehr, an kostenlosen WAP-Webspace heranzukommen. Cyberkriminellen wird dadurch ihre Arbeit erheblich erleichtert. Sie können auf den entsprechenden Seiten schnell einen Account eröffnen und dort ihre Schädlinge hochladen. Dann genügt es, möglichst verführerische Dateinamen wie free_gprs_internet, versand_sms_kostenlos oder nackte_frau zu wählen. Ist die schädliche Software erst einmal da, muss nur noch für sie geworben werden. Dabei hilft ICQ. Warum aber ausgerechnet ICQ? Na ja, er ist halt besonders beliebt. Für Online-Kriminelle sind solche User gefundene Opfer. So wird's gemacht : Das Schadprogramm wird auf eine WAP-Site geladen, startet den Spam-Massenversand. Der ICQ-Nutzer öffnet unbedacht, lädt sich die Malware und wird unwissentlich zur Spamschleuder. Alle von Kaspersky Lab entdeckten Schadprogramme nutzen hauptsächlich die drei Telefonnummern 1171, 1161 und 3649. Diese Nummern werden auch von legalen Dienstleistungs-Unternehmen eingesetzt. Wer die Gebühr kassiert, hängt von dem Präfix der Kurzwahlnummer ab. Diese ändern sich in verschiedenen Trojan-SMS-Nachrichten. Die Bezahlung per SMS ist sehr einfach und deshalb auch bei Online-Kriminellen äußerst beliebt.
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