Die Geschichts-AG in Stettfeld

Schuljahr 2009/2010

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Am 26. November machten wir im Rahmen der Geschichts-AG einen Ausflug nach Stettfeld. Dort besichtigten wir das Römermuseum, um anschließend mit Herrn Schimmelpfennig zu einer

Ausgrabungsstätte im Industriegebiet Stettfeld

zu fahren. Bei der Ausgrabung fanden die Archäologen Hinterlassenschaften der Römer aus dem 1. Jahrhundert.

1. Ziegelbrennofen

Der Ziegelbrennofen wurde im Industriegebiet zwischen Stettfeld und Weiher gefunden.

 

 

2. Ziegelbrennofen-Zeichnung mit Original

Eine Frau saß bei dem Ofen und zeichnete ihn auf Millimeterpapier ab.

3. Tontafeln

Die Tontafeln sind in dem Ziegelbrennofen gebrannt worden.

Es wurden verschiedene, unter anderem missglückte, Tontafeln gefunden wie diese Tontafel, die Hundefußspuren aufzeigt.

4. Tonkrüge

Diese Tonkrüge wurden in tausenden Scherben gefunden und von Archäologen in liebevoller Handarbeit zusammengesetzt.

5. Wandholzziegeln mit Haftrillen für den Verputz

(wir durften auch eine mitnehmen)

 

6. Signatur auf einer Ziegel

Diese Signatur wurde auf allen Ziegeln der Ziegelbrennerei gefunden. Es wurde schon in anderen Teilen Deutschland Ziegeln mit dieser Signatur gefunden. Wahrscheinlich waren die Abkürzungen des Besitzers der Ziegelbrennerei

7. Unterschiedliche Färbungen

An der Landschaft und den unterschiedlichen Färbungen erkennen die Archäologen wo etwas vergraben liegen könnte.

 

Wieder zurück im Römer-Museum:

8. Affe, mit Verweis auf Originalgröße

Der Affe ist ein Exponat aus Bernstein,
das auf der Brust des Skelettes
einer 10-Jährigen gefunden wurde.

 

9. Schuhabdruck & nachgebildeter Schuh

Durch den Schuhabdruck wurde der nachgebildete Schuh angefertigt.
Der Schuh ist ein Römerschuh, den die Soldaten getragen haben, um im matschigen Gelände nicht so leicht wegzurutschen.

 

10. Palast Platz

Hier liegt ein Palast (villa rustica) auf einer Fläche von 120x60 m. Es wurde von einem Bauern entdeckt, der sei Feld pflügen wollte!

 

11. Palast (Zeichnung)

Diese Zeichnung entstand bei einer geophysikalischen Untersuchung 2003. Der Palast liegt unterirdisch und wurde noch nicht ausgegraben da es viel zu teuer wäre (ca. 15 Millionen).

 

12. Beweisstücke aus dem Palast

Diese Verputzstücke wurden auf dem Gelände gefunden.

Die Steine auf denen der Verputz war, wurden im Lauf der Geschichte entwendet, da früher Steine sehr kostbares Baugut waren.

 

13. Gläser (Die wertvollsten Stücke im Museum)

Man kann es kaum glauben:
für uns ist es einfaches Glas, doch früher war es sehr wertvoll. Es gab nicht viele Glasereien und Glas war eh sehr selten.
Diese Glaskrüge wurden sehr kunstvoll verziert (es gab in Stettfeld keine Glaserei).

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