Die Schulgarten - AG

Schuljahr 2000/2001

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Die Schulgarten - AG

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Virtueller Gang durch den Schulgarten

Die Kräuterspirale:

Die Spirale ist 2 m breit und 1 m hoch. Innerhalb der Spirale gibt es variable Möglichkeiten, bezogen auf trockene, sonnige und feuchte Standorte. Auf der Höhe, trocken und sonnig, werden die ölreichen Kräuter wie Thymian, Rosmarin und am feuchten Fuß werden Petersilie, Minze, Kresse unter anderem gepflanzt.
Eine Kräuterspirale kann Trockenmauerelemente für Kleintiere enthalten. Unbedingt zu beachten bleibt: Kräuter gehören zwischen das Gemüse, unter die Bäume, an Hecken und Wiesenränder.


 

 

Der Kompost - Herzstück jedes Schulgartens

Der Kompostplatz ist die Visitenkarte jedes Schulgartens. Mit Hilfe der Kompostwirtschaft wird der für die intensiv genutzte Gemüseflächen erforderliche Humus bereitgestellt. Kompost reicht aus, um den Nährsalzbedarf dieser Flächen zu decken und hilft gleichzeitig, die Bodenstruktur zu verbessern. Der Komposthaufen selbst ist Lebensstätte vieler Kleinstlebewesen.

Wenn man noch rechtzeitig ein Bündel Reisig und im Herbst ausreichend Blätter in eine Ecke des Komposthaufens einbringt, wird die so entstandene Unterkunft gern vom Igel als Überwinterungsquartier angenommen.



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Der Teich- ein Ökosystem

Im Teich leben vielerlei Organismenarten. Im Wasser schwebende Algen bilden das Phytoplankton, einzelne Tiere, Rädertierchen und Kleinkrebse gehören zum Zooplankton. Auf dem Teichboden wurzeln Wasserpflanzen, finden sich Insektenlarven, Wasserschnecken, Würmer und Muscheln sowie Pilze und Massen von Bakterien.
Befindet sich ein Teich im biologischen Gleichgewicht, so erzeugen die Pflanzen so viele Nährstoffe, wie die Tiere verbrauchen und die Zersetzer abbauen können.
Die grünen Pflanzen setzen mindestens so viel Sauerstoff frei, wie die Tiere und Zersetzer zum Atmen benötigen. Das Kohlenstoffdioxid, das von Tieren und Zersetzern abgegeben wird, und die Mineralstoffe, die von den Zersetzern freigesetzt werden, benötigen die Erzeuger für ihren Stoffwechsel. So befindet sich auch im Ökosystem Teich alle Stoffe in einem ständigen Kreislauf.


 

Gartenhaus

In unseren Gartenhaus findet man alle Geräte, die zum Grundsortiment für die Gartenpflege gehören.

Folgende Geräte gehören zum Grundsortiment für die Gartenpflege:

  1. Spaten: Er sollte möglichst leicht und aus Edelstahl sein. Mit einem solchen sogenannten Damenspaten lassen sich auch schwere Böden gut bearbeiten. Selbst für Männer eignet er sich am besten. Allerdings müssen sie sich meist einen längeren Stiel anbringen lassen.
  2. Grabforke: Zum Lockern und Umgraben schwerer Boden und zum Entfernen von Wurzelwildkräutern wird die Grabforke eingesetzt, die ebenfaIls aus Edelstahl sein sollte.
  3. Stieger oder Schuffel: Zum Jäten auf Wegen, zwischen Stauden und Gemüsereihen wird diese Wildkräuterhacke eingesetzt, die höchstens 16 cm breit sein sollte. Der Stieger kann aus normalem Stahl sein.
  4. Stielgrubber: Er wird zum Lockern des Bodens zwischen Stauden und Gemüsereihen eingesetzt und sollte maximal 12cm breit sein.
  5. Harke: Am vielseitigsten ist eine Harke mittlerer Breite (20 bis 25 cm), die aus normalem Stahl sein kann.
  6. Spatel: Diese schmale Kelle ist zum Lockern und Pflanzen, zum Jäten von Wurzelwildkräutern sowie zum Ausstechen von Pfahlwurzeln und solIte möglichst aus einem Stück geformt sein.
  7. Handforke: Sie ist das wichtigste Handgerät zum Jäten, Lockern und Pflanzen und sollte immer aus Edelstahl sein.
  8. Garten- oder Rosenschere: Sie hat gekrümmte Schnittflächen und dient zum Schneiden von Zweigen, Wurzeln und ähnlichem.
  9. Laubrechen: Achte darauf, dass er nicht breiter als 30 cm ist, damit der erforderliche Kraftaufwand beim Rechen nicht zu groß ist.

 

Beregnungsgeräte:  Zur Standardausrüstung gehört außer dem Gartenschlauch (25 m), Schlauchwagen, Regner- und Spritzdüse. Empfehlenswert sind Pendelregner, die verhältnismäßig preiswert sind und sich ziemlich exakt einstellen lassen.

Knieschoner: Von einem gewissen Alter an empfehlen sich zum Jäten auch Kniekissen oder festzubindende Knieschoner.



Gartenmaschinen

Vor allem bei größeren Gärten empfiehlt sich für einige Arbeiten die Anschaffung motorbetriebener Gartengeräte.

 

Rasenmäher: Walzenmäher schneiden, Sichelmäher schlagen das Gras ab. Ein Rasen, der mit einem Walzenmäher geschnitten wird, sieht sauberer und grüner aus. Für kleinere Rasenflächen bis 200 cm2 reicht ein Handrasenmäher. Das Mähen mit ihm ist eine gute Gymnastik, bringt den Kreislauf auf Trab und fördert die Gesundheit.

Häcksler: Mit ihm lassen sich holzige Gartenabfälle so zerkleinrn, dass sie zum Mulchen und Kompostieren geeignet sind. Wenn man sich entschließt, einen Häcksler anzuschaffen, sollte man keine "Kaffeemühle" kaufen. Seine Leistung sollte nicht unter 1,2 kW liegen.

Elektrische Heckenschere: Sie ist nur erforderlich, wenn man Hecken von insgesamt über 10 m Länge zu schneiden hat. Alles andere lässt sich ohne große Mühe mit der Handheckenschere bewältigen.

 

Das Gartenlabor

Damit die Schülerinnen und Schüler die biologischen Phänomene vor Ort untersuchen können, ist es wichtig für sie einen Arbeitsplatz im Schulgarten einzurichten. Hier können sie sich im Anwenden biologischer Arbeitsweisen, wie Betrachten, Beobachten, Untersuchen, Experimentieren, Protokollieren etc üben.

 

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